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Linux: Kernel kommt nun endlich von uraltem C-Dialekt weg
Das freie Betriebssystem Linux wird auf ein neues Fundament gestellt. Der Kernel ist immerhin noch immer in einem C-Dialekt geschrieben, der schon lange als völlig veraltet gilt. Nun soll der Code komplett auf einen aktuelleren Standard geholt werden.
Seit dem Beginn der Entwicklung beruht der Linux-Kernel auf dem so genannten C89-Standard - der genauer auch als ANSI X3.159-1989 oder ANSI C bekannt ist. Linus Torvalds hat nun aber entschieden, endlich den Bruch zu dieser veralteten Basis zu vollziehen. Der gesamte Linux-Kernel soll auf das neuere C11 umgestellt werden.
Das bedeutet allerdings nicht zwingend, dass gleich der gesamte Kernel neu geschrieben werden muss. Vielmehr sind die Änderungen dann doch relativ überschaubar und können nach und nach umgesetzt werden. Denn C-Kompiler sind vollständig abwärtskompatibel zu den früheren Standard-Versionen, so dass hier keine Probleme zu befürchten sind.
Die endgültige Entscheidung für die Neuerung fiel wohl, als eine Sicherheitslücke im Kernel behoben werden musste. Hier zeigten sich gravierende Kompatibilitätsprobleme, die mit einigem Aufwand umschifft werden mussten. Das wäre bereits der Fall gewesen, wenn Linux zumindest auf das über 20 Jahre alte C99 migriert wäre. Allerdings ist auch dieses letztlich eben schon etwas betagt, so dass es sinnvoll ist, dann gleich auf einen deutlich aktuelleren Standard wie C11 zu wechseln.
Aktuell wird der Kompiler GCC in der Version 5.1 als Mindestanforderung für die Arbeit am Linux-Kernel definiert - und dieser unterstützt C11 bereits. Laut Torvalds soll bereits in der Version 5.18 die Umstellung vollzogen werden. In den Text-Varianten sollte C11 somit etwa ab März deutlich sichtbar werden.
Siehe auch:
Das bedeutet allerdings nicht zwingend, dass gleich der gesamte Kernel neu geschrieben werden muss. Vielmehr sind die Änderungen dann doch relativ überschaubar und können nach und nach umgesetzt werden. Denn C-Kompiler sind vollständig abwärtskompatibel zu den früheren Standard-Versionen, so dass hier keine Probleme zu befürchten sind.
Umbruch kommt zügig
Sinnvoll ist die Migration aber auf jeden Fall. Denn nur so können die Kernel-Entwickler endlich auch C-Features verwenden, die in späteren Fassungen hinzukamen und deutliche Vorteile bei der Entwicklung bieten können. Entsprechend dürfte das Umfeld Torvalds' durchaus positiv auf die nun gefallene Entscheidung reagieren.Die endgültige Entscheidung für die Neuerung fiel wohl, als eine Sicherheitslücke im Kernel behoben werden musste. Hier zeigten sich gravierende Kompatibilitätsprobleme, die mit einigem Aufwand umschifft werden mussten. Das wäre bereits der Fall gewesen, wenn Linux zumindest auf das über 20 Jahre alte C99 migriert wäre. Allerdings ist auch dieses letztlich eben schon etwas betagt, so dass es sinnvoll ist, dann gleich auf einen deutlich aktuelleren Standard wie C11 zu wechseln.
Aktuell wird der Kompiler GCC in der Version 5.1 als Mindestanforderung für die Arbeit am Linux-Kernel definiert - und dieser unterstützt C11 bereits. Laut Torvalds soll bereits in der Version 5.18 die Umstellung vollzogen werden. In den Text-Varianten sollte C11 somit etwa ab März deutlich sichtbar werden.
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Christian Kahle
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