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'Falt'-Smartphone: OnePlus 10 Pro zerbricht im Test in zwei Hälften

OnePlus hat vor einigen Wochen das neue OnePlus 10 Pro in China eingeführt und plant den baldigen Launch in Europa. Ein bekannter YouTuber hat jetzt seinen üblichen Test auf Wi­der­stands­fä­hig­keit durchgeführt - und dabei das Smartphone in zwei Tei­le zerbrochen.
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OnePlus
Das OnePlus 10 Pro hat offenbar ein Stabilitätsproblem. Das Gerät überstand die Tests von Zack Nelson, der den Kanal "Jerry Rig Everything" auf YouTube betreibt, zwar zunächst zum größten Teil unbeschadet, scheiterte dann aber im "Bend-Test", also dem Biegetest, grandios. Wo sich das Falt-Smartphone Oppo Find N von OnePlus' Konzernschwester Oppo noch bravourös bewährte, tauchten beim OnePlus 10 Pro offenbar strukturelle Schwächen auf.

Kratztests wurden ohne Probleme absolviert

Nelson begann nach einer Reihe von Kratz-Tests, bei denen das Display und der äußerliche Metallrahmen des Telefons mit einer Reihe von Klingen und Picks mit unterschiedlichen Härten bearbeitet wurden, damit, das Gerät nach hinten zu biegen. Dabei werden von ihm üblicherweise die Daumen verwendet, um mittig auf der Rückseite des jeweiligen Testgeräts zunächst wenig und dann immer mehr Druck auszuüben.


Anders als bei den meisten anderen von ihm getesteten Smartphones zerbrach das OnePlus 10 Pro anscheinend unter relativ wenig Druck, wobei zunächst die Rückseite in zahlreiche kleine Glassplitter brach. Dabei zeichnete sich unterhalb des großen Kameramoduls eine Bruchlinie ab. Sobald dann von der anderen Seite Druck ausgeübt wurde, brach das Smartphone praktisch in zwei Teile.

Zu wenig Material, um stärkeren Druck zu überstehen

Nelson sieht den Grund dafür, dass sich das OnePlus 10 Pro mit den Händen in zwei Teile zerbrechen lässt, in strukturellen Schwächen des Hardware-Designs. Weil der Hersteller offenbar keinen vollflächigen Innenrahmen aus Metall verwendet und der große zweizellige 5000mAh-Akku einen Großteil des Innenlebens ausfüllt, fehle es an Material, durch das ein Verbiegen des Telefons verhindert wird.

Hinzu kommt, dass OnePlus einen Metallrahmen aus Aluminium verwendet, der scheinbar dünner ist als bei anderen Geräten. Außerdem sind die Lautstärkewippe und eine Antennen-Aussparung genau am oberen Ende des Akkus platziert, wo sie ebenfalls dafür sorgen, dass es an diesen Stellen an Material fehlt, das für strukturelle Stabilität sorgen könnte.

Im Normalfall dürfte das OnePlus 10 Pro Smartphone laut Nelson durchaus in der Lage sein, seine übliche Lebensdauer von drei bis sieben Jahren unbeschadet zu überstehen, wenn man es in den vorderen Hosentaschen transportiert. Landet das Gerät aber in einer der hinteren Hosentaschen, bestehe die Gefahr, dass es bricht, wenn sich der Nutzer versehentlich hinsetzt, ohne das Telefon vorher herauszuholen, hieß es weiter.
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