Suche nach Alien-Signalen: Im Zentrum der Milchstraße funkt niemand

Die Suche nach Signalen, die von Technologien außerirdischer Zivilisationen stammen könnten, beschäftigt die Menschheit seit vielen Jahren. Erfolge gab es bisher allerdings nicht - und dies setzte sich auch bei einer neuen Großbeobachtung fort. Erneut wandten sich drei australische Wissenschaftler der Analyse von Daten eines der sensibelsten Radioteleskope, über die die Forscher-Community verfügt, zu. Es handelt sich hier um das Murchison Widefield Array, das aus über 4000 einzelnen Antennen besteht, die sich in 256 Gruppen über ein größeres Gebiet in Westaustralien erstrecken. Mit der Anlage können Radiosignale niedriger Frequenzen aufgefangen werden.

Die mit dem System aufgefangenen Signale wurden von den Forschern schon mehrfach für eigene Analysen herangezogen, wobei jeweils unterschiedliche Bereiche der Milchstraße ins Visier genommen wurden. Diesmal ging es allerdings um eine der vielversprechendsten Himmelsregionen: Die Daten stammten aus der Richtung, in der das Zentrum der Galaxie liegt. Im beobachteten Bereich gibt es bereits 144 bekannte Exoplaneten. Da in Richtung des Zentrum auch die Dichte der Sternenpopulation zunimmt, dürfte sich im Blickfenster eine Zahl von Sonnen befinden, die in den Milliarden-Bereich geht.

Enger Bezugsrahmen

Die Wissenschaftler zogen den gesamten Datenbestand heran, der binnen sieben Stunden auf die Antennen der Anlage hereinprasselte. Wie beim Auseinandernehmen einer Zwiebel entfernten die Forscher nach und nach alle Signalmuster, die sich natürlichen Ursprüngen zuordnen ließen. Danach blieben allerdings keine Daten mehr übrig, die sich irgendwie dahingehend interpretieren ließen, dass sie künstlichen Ursprungs sein könnten.

Dass nichts gefunden wurde bedeutet allerdings nicht zwingend, dass in der Beobachtungsrichtung keine außerirdischen Zivilisationen existieren. Denn eine Entdeckung wäre überhaupt nur möglich, wenn sie auf technischen Grundlagen arbeiten, die mit den unseren vergleichbar sind. Darüber hinaus sind die Distanzen und die Signallaufzeiten sehr groß - die von der Menschheit ausgesandten Signale, die es im Grunde erst seit rund hundert Jahren in nennenswertem Umfang gibt, sind ebenfalls noch nicht über unsere nähere kosmische Nachbarschaft hinaus gedrungen.

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