SETI-Forscher schließen Großprojekt ab:
Da draußen ist nur Stille
2020 ist bisher nicht gerade das Sternstunden-Jahr der Menschheit und auch die SETI-Forscher haben wohl nichts beizutragen, um die Sache vielleicht doch noch herauszureißen. Ein Großprojekt endete mit ziemlich ernüchternden Ergebnissen.
In Australien hat man in der letzten Zeit in die Richtung von rund 10 Millionen Sternen gelauscht und gehofft, Signale aufzufangen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit künstlichen Ursprungs sind. Nach der Auswertung der Daten stand dann aber als Ergebnis nicht einmal der leiseste Verdacht im Raum. Wenn man die klar als natürlich zu definierenden Signale wegstrich, blieb nur eine umfassende Stille übrig.
Für die Suche nach außerirdischen Intelligenzen (SETI) griffen die Forscher in diesem Fall auf die Daten zurück, die das Murchison Widefield Array (MWA) lieferte. Dabei handelt es sich um eine Installation, bei der in Westaustralien 4096 Antennen auf einer größeren Wüstenfläche platziert und zu einer virtuellen Großantenne zusammengeschlossen wurden.
Als Beobachtungsziel hatten die SETI-Forscher sich die Himmelsregion des Sternbildes Segel des Schiffs vorgenommen. In diesem befinden sich gleich mehrere Sternhaufen und große Nebelregionen, in denen neue Sterne entstehen. Diese stehen ohnehin im Fokus der Beobachtungen von Radioastronomen und die SETI-Forscher nutzen deren Daten eher zur Zweitverwertung, statt eigene Beobachtungszeiten zu nutzen.
Für die Suche nach außerirdischen Intelligenzen (SETI) griffen die Forscher in diesem Fall auf die Daten zurück, die das Murchison Widefield Array (MWA) lieferte. Dabei handelt es sich um eine Installation, bei der in Westaustralien 4096 Antennen auf einer größeren Wüstenfläche platziert und zu einer virtuellen Großantenne zusammengeschlossen wurden.
Hoffen auf verräterische Muster
Die Hoffnung bestand darin, so genannte Technosignaturen aufzufangen. Dabei handelt es sich um direkte Signale, wie sie auftreten würden, wenn eine außerirdische Zivilisation uns anzufunken versucht. Zudem geht es um elektromagnetische Muster, die durch ganz normale technologische Anwendungen entstehen. Auch die Erde sendet ja beispielsweise über den Rundfunk, die Kommunikation mit Satelliten und durch viele andere Anwendungen ein regelrechtes Funkgewitter ins All.Als Beobachtungsziel hatten die SETI-Forscher sich die Himmelsregion des Sternbildes Segel des Schiffs vorgenommen. In diesem befinden sich gleich mehrere Sternhaufen und große Nebelregionen, in denen neue Sterne entstehen. Diese stehen ohnehin im Fokus der Beobachtungen von Radioastronomen und die SETI-Forscher nutzen deren Daten eher zur Zweitverwertung, statt eigene Beobachtungszeiten zu nutzen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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