Chipmangel zwingt Volkswagen jetzt zum Stopp der Nachtschichten
Die Liefer-Probleme in der Chip-Branche weltweit haben nun auch weitere Folgen für die deutsche Automobilindustrie. Volkswagen will einem Insiderbericht zufolge ab April nahezu alle Nachtschichten im Stammwerk Wolfsburg streichen.
Bei VW ist aktuell von einer "dramatischen Unterauslastung des Stammwerks" die Rede, schreibt das Online-Magazin Heise. Laut Heise diskutiert man derzeit bei Volkswagen, inwieweit man durch weitere Arbeitszeitkürzungen unter anderem mit dem Wegfall der Nachtschichten derzeit weiterarbeiten kann. Für eine volle Auslastung fehlen bei VW wie in der gesamten Branche die nötigen Teile - vor allem stehen nicht genügend Halbleiter zur Verfügung. Da sich der Mangel an Chips nicht in absehbarer Zeit verändern werde, will Volkswagen indessen die Produktion weiter anpassen.
Demnach hat der Engpass in der Chip-Branche und die daraus resultierenden wochenlangen Wartezeiten auf Nachlieferungen Auswirkungen auf viele Produktionen. In Wolfsburg heißt da jetzt, dass die Bänder aller Voraussicht nach dann nach den Osterfeiertagen nachts stillstehen werden. Das betrifft dem Bericht zufolge vorrangig die Fertigung von Golf und Tiguan - zwei der am besten nachgefragten Modelle des Konzerns.
Probleme bei den Auslieferungen werden aber nicht erwartet. Derzeit heißt es noch, dass die bisherigen Termine für Kundenauslieferungen gehalten werden können.
Über den Hintergrund zu den Problemen in der Fertigung hatten wir bereits berichtet. Die Halbleiter-Industrie hat zum einen direkt mit den Folgen der Maßnahmen gegen die Coronapandemie zu kämpfen. Zum anderen störten weitere Ereignisse, dazu gehört ein Brand in einer großen japanischen Chipfabrik und ein Streik in Frankreich, die Branche. Zuletzt gab es auch Probleme bei der Beschaffung der nötigen Rohstoffe. Wie groß mittlerweile die Rückgänge unter anderem durch die Lieferschwierigkeiten geworden sind, zeigen die offiziellen Zahlen des Unternehmens.
Demnach hat Volkswagen im Stammwerk Wolfsburg im vergangene Jahr weniger als 400.000 Fahrzeuge gefertigt - das entspricht laut Heise in etwa der Produktionszahl aus dem Jahr 1958. Eingeplant hatte man dagegen mehr als das Doppelte, 820.000 Stück.
Demnach hat der Engpass in der Chip-Branche und die daraus resultierenden wochenlangen Wartezeiten auf Nachlieferungen Auswirkungen auf viele Produktionen. In Wolfsburg heißt da jetzt, dass die Bänder aller Voraussicht nach dann nach den Osterfeiertagen nachts stillstehen werden. Das betrifft dem Bericht zufolge vorrangig die Fertigung von Golf und Tiguan - zwei der am besten nachgefragten Modelle des Konzerns.
Probleme bei den Auslieferungen werden aber nicht erwartet. Derzeit heißt es noch, dass die bisherigen Termine für Kundenauslieferungen gehalten werden können.
Über den Hintergrund zu den Problemen in der Fertigung hatten wir bereits berichtet. Die Halbleiter-Industrie hat zum einen direkt mit den Folgen der Maßnahmen gegen die Coronapandemie zu kämpfen. Zum anderen störten weitere Ereignisse, dazu gehört ein Brand in einer großen japanischen Chipfabrik und ein Streik in Frankreich, die Branche. Zuletzt gab es auch Probleme bei der Beschaffung der nötigen Rohstoffe. Wie groß mittlerweile die Rückgänge unter anderem durch die Lieferschwierigkeiten geworden sind, zeigen die offiziellen Zahlen des Unternehmens.
Demnach hat Volkswagen im Stammwerk Wolfsburg im vergangene Jahr weniger als 400.000 Fahrzeuge gefertigt - das entspricht laut Heise in etwa der Produktionszahl aus dem Jahr 1958. Eingeplant hatte man dagegen mehr als das Doppelte, 820.000 Stück.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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