James Webb-Vorfall: Glück im Unglück, jetzt startet Betankung und Co.

Für Beobachter der James-Webb-Mission waren die letzten Tage mit angespanntem Abwarten verbunden. Ausgerechnet auf den letzten Metern gab es einen Vorfall, der das Teleskop erschüttern ließ. Jetzt die Entwarnung: Nichts ist beschädigt, die Betankung kann starten.

James Webb hat es einmal richtig durchgeschüttelt und dabei ist nichts passiert

Die letzten Tage waren wie ein Fortsetzungs-Krimi, bei dem alle Beteiligten wohl gerne auf die letzten Kapitel verzichtet hätten. Zunächst hatte es Meldungen zu einem "Vorfall" rund um das empfindliche Milliarden-Projekt gegeben, der wegen des Fehlens weiterer Informationen wilde Spekulationen ausgelöst hatte. Dann meldete sich die NASA gestern doch zu Wort: Ein Spanngurt hatte sich bei der Montage "plötzlich" gelöst. Das Teleskop wurde dabei so schwer erschüttert, dass eine sehr genaue Untersuchung eingeleitet wurde - über die Verantwortliche erst offiziell berichten wollten, als das Startdatum erneut in Gefahr geraten war. Infografik: James Webb Space TelescopeJames Webb Space Telescope Diese Befürchtungen erweisen sich jetzt als unnötig, die Untersuchung kann rechtzeitig mit frohen Botschaften abgeschlossen werden. Wie die NASA am heutigen Donnerstag in einem weiteren Update schreibt, haben die Ingenieurs-Teams ihre Arbeiten, die wegen des Vorfalls nötig geworden waren, abgeschlossen und können dem Teleskop eine "gute Gesundheit" bescheinigen. "Ein von der NASA geleiteter Ausschuss zur Überprüfung von Anomalien kam zu dem Schluss, dass bei dem Vorfall keine Komponenten des Observatoriums beschädigt wurden", so die Weltraumagentur.

James Webb TeleskopJames Webb TeleskopJames Webb TeleskopJames Webb Teleskop

Das Startdatum bleibt bestehen

Alle Beteiligten wurden dazu aufgefordert, im nächsten Schritt ihre Einwilligung für die Betankung der Systeme zu erteilen. Mit einer endgültigen Bestätigung durch die NASA wird dieser Prozess am 25. November beginnen und insgesamt rund 10 Tage in Anspruch nehmen. Wie die NASA betont, kann man trotz des Vorfalls damit auf Kurs für das leicht nach hinten verschobene Startdatum am 22. Dezember bleiben.

Siehe auch: Weltraum-Teleskop - Der große Hubble-Nachfolger James Webb ist fertig Sonde, Teleskop, James Webb, Jwt, James Webb Teleskop Sonde, Teleskop, James Webb, Jwt, James Webb Teleskop NASA
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