48.000 .eu-Domains aus UK-Besitz einkassiert und wieder zu haben
Für eine .eu-Domain muss man in Europa zu Hause sein. Nach dem Brexit verlieren hunderttausende Briten somit das Anrecht auf ihre länderspezifische Top-Level-Domain. Jetzt wird mit der Freigabe von 48.000 .eu-Domains aus britischem Besitz der Prozess abgeschlossen.
Wie das für die Verwaltung der .eu-Domain zuständig Non-Profit EURid mitteilt, wurden die letzten 48.000 Adresse aus britischem Besitz jetzt wieder zur Registrierung freigegeben. Außerdem werden seit Jahresanfang alle Transfer- und Übertragungsmöglichkeiten für UK-Benutzer endgültig nicht mehr angeboten. Wie heise ausführt, wird mit der Freigabe der Domains der Übergang von insgesamt rund 300.000 Adressen markiert, die durch den Brexit nicht mehr in britischem Besitz verbleiben dürfen.
Eine Adresse, die hier noch um ihren Status kämpft und deshalb aktuell noch nicht verfügbar gemacht wurde, ist laut Politico die Webseite der Brexit-Kampagne Leave.eu. Um den Zugriff weiter behalten zu können, hatten die Verantwortlichen die Registrierungsadresse nach Irland verlagert. Da der Domaininhaber aber im Anschluss nicht auf Anfragen zur Datenüberprüfung reagiert hat, wird auch diese Adresse wohl bald wieder freigegeben werden.
.eu-Domains in britischem Besitz gibt es ab jetzt nicht mehr
Die wichtigste Regel für die Registrierung einer .eu-Domain ist einfach: Unternehmen, Organisation und Einzelpersonen mit (Wohn-)Sitz in der Europäischen Union oder in Island, Liechtenstein oder Norwegen sind zum Antrag berechtigt. Der Brexit brachte mit sich, dass britische Nutzer von .eu-Domains eine Übergangsphase gewährt wurde, bis sie den Zugriff auf ihre Adressen endgültig verlieren und von der Neuregistrierung ausgeschlossen werden. Dieser Stichtag ist jetzt gekommen. Infografik: So sind die registrierten .de-Domains aufs ganze Land verteilt
Wie das für die Verwaltung der .eu-Domain zuständig Non-Profit EURid mitteilt, wurden die letzten 48.000 Adresse aus britischem Besitz jetzt wieder zur Registrierung freigegeben. Außerdem werden seit Jahresanfang alle Transfer- und Übertragungsmöglichkeiten für UK-Benutzer endgültig nicht mehr angeboten. Wie heise ausführt, wird mit der Freigabe der Domains der Übergang von insgesamt rund 300.000 Adressen markiert, die durch den Brexit nicht mehr in britischem Besitz verbleiben dürfen.
Einige Tricks werden noch versucht
EURid informiert in der ausführlichen Meldung auch über klassische Ausnahmefälle, die eine Registrierung trotz klarem Bezug zu UK weiter möglich machen. So sind Bürger der Europäischen Union, die ihren Wohnsitz im Vereinigten Königreich haben, weiterhin berechtigt, einen .eu Domänennamen zu besitzen. Dasselbe Prinzip gilt auch andersherum für Bürger des Vereinigten Königreichs, die ihren Wohnsitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union haben.Eine Adresse, die hier noch um ihren Status kämpft und deshalb aktuell noch nicht verfügbar gemacht wurde, ist laut Politico die Webseite der Brexit-Kampagne Leave.eu. Um den Zugriff weiter behalten zu können, hatten die Verantwortlichen die Registrierungsadresse nach Irland verlagert. Da der Domaininhaber aber im Anschluss nicht auf Anfragen zur Datenüberprüfung reagiert hat, wird auch diese Adresse wohl bald wieder freigegeben werden.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen