Update auf HDMI 2.1a kommt - Verwirrung im Standard wird größer
HDMI als Standard-Schnittstelle in der Unterhaltungselektronik wird pünktlich zur Branchenmesse CES, die direkt in der ersten Woche des neuen Jahres startet, ein weiteres Update erhalten - das die Dinge nicht gerade besser macht.
HDMI 2.1a steht in den Startlöchern. Diese Version bringt im Grunde genau ein neues Feature mit: Es ergänzt die Fähigkeiten des aktuellen HDMI 2.1 um das sogenannte Source-Based Tone Mapping (SBTM). Beim Tone Mapping handelt es sich um eine Technologie, bei der die Helligkeit von Inhalten nicht einfach linear verdunkelt wird. Stattdessen erfolgt dies weitaus feiner aufeinander abgestuft, so dass Inhalte am Ende besser dargestellt werden.
SBTM soll hier nun dafür sorgen, dass sich beispielsweise ein Blu-ray-Player und ein Fernseher untereinander abstimmen. Denn wenn der Player die Helligkeiten im Bild bereits durchskaliert, sollte dies der Fernseher nicht auch noch einmal tun, weil es zu argen Abweichungen in der Bildqualität führen kann. Gamer kennen das Verfahren im Grunde auch schon von der HGiG-Technologie, die in aktuellen Spielekonsolen enthalten ist.
Aktuell bedeutet dies, dass es gut sein kann, dass ein Fernseher mit HDMI 2.1-Logo nur die Funktionen von HDMI 2.0 mitbringt. Und entsprechend werden zukünftige Geräte, auf denen HDMI 2.1a ausgewiesen ist, nicht automatisch auch SBTM mitbringen. Im Grunde muss der Verbraucher im Kleingedruckten der Produktspezifikationen nachlesen, was genau das gewünschte System denn nun an Features mitbringt - was wiederum die Standardkennzeichnung zumindest aus Nutzersicht ein wenig hinfällig macht.
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SBTM soll hier nun dafür sorgen, dass sich beispielsweise ein Blu-ray-Player und ein Fernseher untereinander abstimmen. Denn wenn der Player die Helligkeiten im Bild bereits durchskaliert, sollte dies der Fernseher nicht auch noch einmal tun, weil es zu argen Abweichungen in der Bildqualität führen kann. Gamer kennen das Verfahren im Grunde auch schon von der HGiG-Technologie, die in aktuellen Spielekonsolen enthalten ist.
Noch mehr Verwirrung
Auch wenn die Standardisierungsgremien betonen, dass HDMI 2.1a ein besonders einfach zu handhabendes Update ist, weil es sich quasi per Firmware-Aktualisierung nachrüsten lässt, wird es zu einem steigenden Verwirrungspotenzial beitragen. Das liegt daran, dass die HDMI-Versionsnummern gar nicht zwingend mit einem bestimmten Feature-Set verknüpft sind. Vielmehr gibt es dann einfach den Vorgänger nicht mehr, der in der neueren Versionskennzeichnung auftaucht.Aktuell bedeutet dies, dass es gut sein kann, dass ein Fernseher mit HDMI 2.1-Logo nur die Funktionen von HDMI 2.0 mitbringt. Und entsprechend werden zukünftige Geräte, auf denen HDMI 2.1a ausgewiesen ist, nicht automatisch auch SBTM mitbringen. Im Grunde muss der Verbraucher im Kleingedruckten der Produktspezifikationen nachlesen, was genau das gewünschte System denn nun an Features mitbringt - was wiederum die Standardkennzeichnung zumindest aus Nutzersicht ein wenig hinfällig macht.
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Christian Kahle
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