HDMI 2.2: Neuer Standard mit doppelter Bandbreite offiziell vorgestellt
Das Upgrade kommt vor allem zukünftige Inhalten in 4K- und 8K-Auflösungen zugute. Auch von anderen Verbesserungen profitieren Anwender mit entsprechenden Set-ups. Bis kompatible Geräte auf den Markt kommen, dauert es aber noch ein wenig.
Die neue Variante des Standards zur Übertragung von Ton- und Bildmaterial unterstützt dabei einen doppelt so hohen Datendurchsatz wie noch der Vorgänger. Im Vergleich zu den 48 Gbps von HDMI 2.1 beträgt die Bandbreite bei HDMI 2.2 ganze 96 Gbps.
HDMI 2.2 als zukunftssicherer Standard
Auch wenn dadurch in der Theorie noch höhere Auflösungen bei noch höheren Bildwiederholraten möglich sind, bietet die erhöhte Bandbreite für den alltäglichen Gebrauch mit aktuell erhältlichen Ausgabegeräten wie hochauflösenden TV-Geräten dem privaten Endverbraucher keine Vorteile. Denn schon die Bandbreite von HDMI 2.1 erlaubt die problemlose Darstellung von 4K-Inhalten bei 120 Hertz und 8K bei 60 Hertz. Lediglich für VR-Headsets könnte der erhöhte Datendurchsatz momentan von Nutzen sein.
Die neuen Kabel sind an ihrer Kennzeichnung klar zu erkennen
HDMI 2.2 erfordert zudem neue Kabel. Die werden mit der neue "Ultra96"-Zertifizierung versehen sein. Das soll Käufern die Identifikation entsprechender Kabel erleichtern.
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Neuer HDMI-Standard mit doppelter Bandbreite
Schon vor einigen Wochen gab es eine erste Mitteilung der HDMI Licensing Administrator, Inc. an einige Pressevertreter, in der die Vorstellung eines neuen HDMI-Standards im Rahmen der CES 2025 am 6. Januar angekündigt wurde. Jetzt ist es so weit und HDMI 2.2 wurde offiziell enthüllt.Die neue Variante des Standards zur Übertragung von Ton- und Bildmaterial unterstützt dabei einen doppelt so hohen Datendurchsatz wie noch der Vorgänger. Im Vergleich zu den 48 Gbps von HDMI 2.1 beträgt die Bandbreite bei HDMI 2.2 ganze 96 Gbps.
HDMI 2.2 als zukunftssicherer Standard
Auch wenn dadurch in der Theorie noch höhere Auflösungen bei noch höheren Bildwiederholraten möglich sind, bietet die erhöhte Bandbreite für den alltäglichen Gebrauch mit aktuell erhältlichen Ausgabegeräten wie hochauflösenden TV-Geräten dem privaten Endverbraucher keine Vorteile. Denn schon die Bandbreite von HDMI 2.1 erlaubt die problemlose Darstellung von 4K-Inhalten bei 120 Hertz und 8K bei 60 Hertz. Lediglich für VR-Headsets könnte der erhöhte Datendurchsatz momentan von Nutzen sein.
Bessere Synchronisation und Übertragung
Für den 'normalen' Anwender interessant ist eher das neue Latency Indication Protocol (LIP), das für eine verbesserte Synchronisation zwischen Bild und Ton sorgt. Davon profitieren vor allem Systeme, bei denen zusätzliche Geräte wie Receiver oder Soundbars zum Einsatz kommen. Die neue Fixed-Rate-Link-Signaltechnologie hilft außerdem bei einer verbesserten Übertragung von unkomprimierten Inhalten in 4K mit 60 Hertz und aufwärts.
Die neuen Kabel sind an ihrer Kennzeichnung klar zu erkennen
HDMI 2.2 erfordert zudem neue Kabel. Die werden mit der neue "Ultra96"-Zertifizierung versehen sein. Das soll Käufern die Identifikation entsprechender Kabel erleichtern.
Einführung kann noch dauern
Die offizielle Spezifikation wird das HDMI-Forum aber erst im Verlauf der ersten Jahreshälfte an die Lizenznehmer herausgeben. Bisher haben zudem noch keine Geräte- oder Kabelhersteller ihre Pläne für die Unterstützung des neuen Standards bekannt gegeben. Bis erste kompatible Geräte auf dem Markt erscheinen, dürfte es also noch eine Weile dauern.Alle News & Videos der CES 2025 anzeigen Direkt aus Las Vegas
Zusammenfassung
- HDMI 2.2 auf der CES 2025 vorgestellt - doppelte Bandbreite von 96 Gbps
- Höhere Auflösungen und Bildwiederholraten theoretisch möglich
- Neues Latency Indication Protocol für bessere Bild-Ton-Synchronisation
- Fixed-Rate-Link-Signaltechnologie für verbesserte unkomprimierte Übertragung
- Neue 'Ultra96'-Zertifizierung für kompatible Kabel eingeführt
- Offizielle Spezifikation wird erst in der ersten Jahreshälfte herausgegeben
- Markteinführung kompatibler Geräte steht noch bevor
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