NASA forscht, wie Religionen und Gläubige auf Aliens reagieren würden
Die Frage nach der Existenz von Aliens sowie das "Wie würde ein Kontakt ablaufen?" beschäftigt die Science-Fiction-Literatur seit Jahrzehnten und sogar Jahrhunderten. Auch die NASA stellte sie sich vor kurzem und untersuchte, wie man die Menschheit über Aliens informieren könnte.
Vor kurzem ist das James Webb-Weltraumteleskop in das All gestartet und befindet sich gerade auf den Weg zum Zielorbit, wo es dann für den Forschungseinsatz fertiggemacht wird. Zu den Zielen des gemeinsamen Projektes der NASA, ESA sowie der kanadischen CSA gehört der Blick in die Tiefen des Weltalls, das Teleskop soll auch nach Exoplaneten Ausschau halten und Hinweise auf mögliches Leben finden.
Doch wie könnte man den Menschen die Nachricht näherbringen, sollte man tatsächlich außerirdisches Leben entdecken? Diese Frage ist sicherlich von großer gesellschaftlicher, aber auch theologischer Bedeutung bzw. hätte eine solche Bekanntgabe enorme Folgen für die Menschheit.
Die Theologische Fakultät in Cambridge dazu: "Über die aufkeimende Wissenschaft der Astrobiologie wird fast wöchentlich in den Zeitungen berichtet, sei es, weil wir anderswo in unserem Sonnensystem potenziell bewohnbare Orte finden, sei es, weil die Zahl der 'Exoplaneten', das heisst der Planeten um andere Sonnen, wächst." Mittlerweile wisse die Menschheit, dass Exoplaneten weit verbreitet sind und es sie milliardenfach gebe. Die Chancen auf außerirdisches Leben seien also hoch.
Weiter heißt es, dass religiöse Traditionen eine wichtige Rolle dabei spielen würden, wie die Menschheit mit einer solchen Bestätigung von Leben anderswo umgehen würde. Davison dazu: "Ich recherchiere und schreibe einen Überblick über die wichtigsten Themen des christlichen Glaubens - was manchmal als "systematische Theologie" bezeichnet wird - aus der Perspektive des Lebens anderswo im Universum."
Seine eigenen Forschungsergebnisse will Davison in einem Buch im nächsten Jahr veröffentlichen, verrät aber schon jetzt seinen bisher wichtigsten Fund: "Die vielleicht wichtigste Entdeckung, über die ich bisher berichtet habe, ist die Feststellung, wie häufig Theologie und Astrobiologie seit mindestens anderthalb Jahrhunderten ein Thema in der populären Literatur sind, z. B. in Monatszeitschriften."
Doch wie könnte man den Menschen die Nachricht näherbringen, sollte man tatsächlich außerirdisches Leben entdecken? Diese Frage ist sicherlich von großer gesellschaftlicher, aber auch theologischer Bedeutung bzw. hätte eine solche Bekanntgabe enorme Folgen für die Menschheit.
"Mein Gott, die haben Aliens entdeckt!"
Vor allem die Frage nach der Auswirkung auf Religionen ist bisher nicht wissenschaftlich erforscht worden und das ist auch der Grund, warum die NASA speziell Religionswissenschaftler herangezogen hat, um sich mit den theologischen Aspekten auseinanderzusetzen. Wie die Times berichtet (via Boing Boing), sagte der daran beteiligte Priester und Theologe von der Cambridge University, Andrew Davison, dass die US-amerikanische Weltraumagentur rund zwei Dutzend Religionsexperten herangezogen hat. Infografik: James Webb Space Telescope
Die Theologische Fakultät in Cambridge dazu: "Über die aufkeimende Wissenschaft der Astrobiologie wird fast wöchentlich in den Zeitungen berichtet, sei es, weil wir anderswo in unserem Sonnensystem potenziell bewohnbare Orte finden, sei es, weil die Zahl der 'Exoplaneten', das heisst der Planeten um andere Sonnen, wächst." Mittlerweile wisse die Menschheit, dass Exoplaneten weit verbreitet sind und es sie milliardenfach gebe. Die Chancen auf außerirdisches Leben seien also hoch.
Weiter heißt es, dass religiöse Traditionen eine wichtige Rolle dabei spielen würden, wie die Menschheit mit einer solchen Bestätigung von Leben anderswo umgehen würde. Davison dazu: "Ich recherchiere und schreibe einen Überblick über die wichtigsten Themen des christlichen Glaubens - was manchmal als "systematische Theologie" bezeichnet wird - aus der Perspektive des Lebens anderswo im Universum."
Seine eigenen Forschungsergebnisse will Davison in einem Buch im nächsten Jahr veröffentlichen, verrät aber schon jetzt seinen bisher wichtigsten Fund: "Die vielleicht wichtigste Entdeckung, über die ich bisher berichtet habe, ist die Feststellung, wie häufig Theologie und Astrobiologie seit mindestens anderthalb Jahrhunderten ein Thema in der populären Literatur sind, z. B. in Monatszeitschriften."
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