Software-Bündelung wie in den 90ern:
Microsoft droht Ärger in UK
Erst vor einigen Tagen kündigte sich für Microsoft in der EU neuer Ärger wegen seiner umstrittenen Bündelung bestimmter eigener Produkte und Dienste mit Windows an. Jetzt prüfen auch die britischen Behörden, ob die Redmonder damit nicht gegen Wettbewerbsauflagen verstoßen.
Laut einem Bericht von Windows Central hat die Competition and Markets Authority (CMA) in Großbritannien begonnen, aktiv mit Firmen zu kommunizieren, die mit Microsoft in verschiedenen Bereichen konkurrieren. Die Behörde will Beschwerden und Informationen sammeln, um gegebenenfalls Ermittlungen gegen den US-Softwarekonzern zu starten.
Zunächst will die CMA nur Feedback von Microsofts Konkurrenz einsammeln, bevor dann entschieden wird, ob tatsächlich eine genauere Untersuchung beginnt. An deren Ende könnte dann wie so oft eine Kartellstrafe zusammen mit neuen Auflagen für den Softwarekonzern stehen. Genau die gleichen Probleme hatte Microsoft natürlich schon oft. Besonders bekannt ist das Vorgehen der Behörden in Europa und anderen Regionen wegen der Bündelung des Internet Explorer mit Windows.
Heute hat man im Grunde also wieder die gleichen Probleme, teilweise aus den gleichen Gründen. Erst vor kurzem hatte Microsoft die zuvor mit Windows 11 deutlich erschwerte Festlegung des Standard-Browsers bei seinem Betriebssystem deutlich erleichtert. Zuvor gab es wieder laute Kritik durch Konkurrenten und nutzerunfreundliches Verhalten auf Seiten der Redmonder, weil diese durch eine unnötige Verkomplizierung der Wahl des Standard-Browsers in Windows 11 versuchten, den hauseigenen Browser Edge stärker zu "fördern".
Alle Jahre wieder...
Natürlich geht es einmal mehr darum, wie das Unternehmen seine anderen Produkte mit dem Betriebssystem Windows bündelt oder untereinander abhängig macht. Die Frage ist, ob OneDrive, Teams, Office und Windows eventuell zu eng miteinander verwoben sind, so dass für Drittanbieter und ihre Produkte kaum noch Spielraum für fairen Wettbewerb besteht.Zunächst will die CMA nur Feedback von Microsofts Konkurrenz einsammeln, bevor dann entschieden wird, ob tatsächlich eine genauere Untersuchung beginnt. An deren Ende könnte dann wie so oft eine Kartellstrafe zusammen mit neuen Auflagen für den Softwarekonzern stehen. Genau die gleichen Probleme hatte Microsoft natürlich schon oft. Besonders bekannt ist das Vorgehen der Behörden in Europa und anderen Regionen wegen der Bündelung des Internet Explorer mit Windows.
Heute hat man im Grunde also wieder die gleichen Probleme, teilweise aus den gleichen Gründen. Erst vor kurzem hatte Microsoft die zuvor mit Windows 11 deutlich erschwerte Festlegung des Standard-Browsers bei seinem Betriebssystem deutlich erleichtert. Zuvor gab es wieder laute Kritik durch Konkurrenten und nutzerunfreundliches Verhalten auf Seiten der Redmonder, weil diese durch eine unnötige Verkomplizierung der Wahl des Standard-Browsers in Windows 11 versuchten, den hauseigenen Browser Edge stärker zu "fördern".
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