Windows bald auf mehr ARM-CPUs verfügbar? Exklusiv-Deal läuft aus
Qualcomm ist der einzige Anbieter, auf dessen ARM-Plattformen Windows eingesetzt werden kann. Hintergrund ist offenbar ein Exklusiv-Abkommen mit Microsoft, doch bald dürfte sich daran einiges ändern. Dann öffnet sich der Markt für andere Anbieter, denn die Exklusivität läuft aus.
Wie die Kollegen von XDA Developers unter Berufung auf eigene Gespräche mit informierten Quellen berichten, gibt es zwischen Microsoft und Qualcomm tatsächlich einen Vertrag, der dem US-Chipkonzern für einen gewissen Zeitraum die Exklusivität bei der Unterstützung von ARM-basierten Prozessoren garantiert.
Dass der US-Chipgigant sich die Exklusivität für Windows auf ARM gesichert hat, überrascht natürlich nicht, schließlich war einiger Aufwand nötig, um das Microsoft-Betriebssystem auf den Chips mit der alternativen Architektur nutzbar zu machen. Außerdem kooperieren die beiden Unternehmen schon seit Jahrzehnten, schließlich war Qualcomm auch der exklusive CPU-Lieferant für alle Geräte mit der inzwischen aufgegebenen Windows-Variante für Smartphones.
Laut dem Bericht der Kollegen steht das Ende der Qualcomm-Exklusivität allerdings kurz bevor. Damit würde sich die Möglichkeit ergeben, dass auch andere Hersteller als CPU-Lieferanten für Windows-basierte ARM-PCs in Frage kommen. Neben Qualcomm kommt wohl vor allem der taiwanische Hersteller MediaTek in Frage, der ja auch schon die in vielen Chromebooks verwendeten Prozessoren liefert, wenn keine x86-Chips zum Einsatz kommen.
Darüber könnte auch Samsung mitmischen, schließlich arbeitet der koreanische Hersteller inzwischen wieder verstärkt an eigenen ARM-Chips, darunter auch Plattformen, bei denen man mit AMD kooperiert, um eine höhere Grafikleistung zu erzielen. Generell scheint auch bei PCs mit Windows der Trend langfristig in Richtung ARM zu gehen, zumindest wenn es um mobile Geräte geht. Qualcomm hatte erst vor kurzem verkündet, dass der Abschied von x86 auch bei PCs praktisch "unvermeidbar" sei.
Siehe auch: Windows-PCs mit ARM-CPU: Abschied von x86 soll 'unausweichlich' sein
MediaTek & Co dürfen wohl bald mitmischen
Die genauen Details der Vereinbarung zwischen den beiden Konzernen sind nicht bekannt, doch dürfte die bisher sehr beschränkte Verfügbarkeit von Windows auf ARM-basierte Geräten ohnehin schon längst klar gemacht haben, dass es ein entsprechendes Abkommen gibt. Offiziell hieß es von Microsoft kurioserweise immer, dass jeder Hersteller, der Windows auf einem ARM-SoC einsetzen wolle, dies auch gern tun dürfe.Dass der US-Chipgigant sich die Exklusivität für Windows auf ARM gesichert hat, überrascht natürlich nicht, schließlich war einiger Aufwand nötig, um das Microsoft-Betriebssystem auf den Chips mit der alternativen Architektur nutzbar zu machen. Außerdem kooperieren die beiden Unternehmen schon seit Jahrzehnten, schließlich war Qualcomm auch der exklusive CPU-Lieferant für alle Geräte mit der inzwischen aufgegebenen Windows-Variante für Smartphones.
Laut dem Bericht der Kollegen steht das Ende der Qualcomm-Exklusivität allerdings kurz bevor. Damit würde sich die Möglichkeit ergeben, dass auch andere Hersteller als CPU-Lieferanten für Windows-basierte ARM-PCs in Frage kommen. Neben Qualcomm kommt wohl vor allem der taiwanische Hersteller MediaTek in Frage, der ja auch schon die in vielen Chromebooks verwendeten Prozessoren liefert, wenn keine x86-Chips zum Einsatz kommen.
Darüber könnte auch Samsung mitmischen, schließlich arbeitet der koreanische Hersteller inzwischen wieder verstärkt an eigenen ARM-Chips, darunter auch Plattformen, bei denen man mit AMD kooperiert, um eine höhere Grafikleistung zu erzielen. Generell scheint auch bei PCs mit Windows der Trend langfristig in Richtung ARM zu gehen, zumindest wenn es um mobile Geräte geht. Qualcomm hatte erst vor kurzem verkündet, dass der Abschied von x86 auch bei PCs praktisch "unvermeidbar" sei.
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