Klage gegen Samsung: Mangelhaftes Scharnier im Chromebook Plus
Der Elektronik-Hersteller Samsung muss sich mit einer weiteren Klage auseinandersetzen. Obwohl im Chromebook Plus seit Jahren ein mangelhaftes Scharnier zum Einsatz kommt, hatte der Konzern einem Käufer die Reparatur eines hierdurch zerstörten Displays nicht erstattet.
Das Chromebook Plus wurde als 2-in-1-Gerät mit einem umklappbaren Touchscreen beworben. Damit konnte das Convertible als Laptop sowie als Tablet genutzt werden. Samsung zufolge sollte das verbaute Gorilla Glass 3 dafür sorgen, dass das Gerät lange verwendet werden kann, ohne Schaden zu nehmen. Bei einigen Nutzern soll das Display allerdings auch bei normaler Verwendung zerbrochen sein. Hierfür sind die verbauten Scharniere verantwortlich.
Das Scharnier sorgte in einigen Fällen für schwere Schäden am Display des Chromebooks
Deshalb hat ein geschädigter Käufer, Tony McCoy, nun eine Klage bei einem Gericht im US-amerikanischen Bundesstaat New Jersey eingereicht. Ihm sollen Reparaturkosten in Höhe von 350 Dollar nicht erstattet worden sein. Außerdem soll Samsung seit längerer Zeit Kenntnis von den Problemen gehabt haben. Trotzdem wurde das Gerät weiterhin verkauft.
Ob die Klage gegen Samsung gerechtfertigt ist und sich der Hersteller an den Reparaturkosten beteiligen und eine Entschädigung an die geschädigten Käufer zahlen muss, bleibt offen. Bisher hat das Unternehmen noch kein offizielles Statement zu den Vorwürfen abgegeben.
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Das Scharnier sorgte in einigen Fällen für schwere Schäden am Display des Chromebooks
Scharnier sorgte für zerbrochene Displays
Nachdem das Chromebook eine Zeit lang verwendet wurde, scheint sich das Scharnier gelöst zu haben. Das hat beim Öffnen oder Schließen des Geräts dann dafür gesorgt, dass das Bauteil gegen das Display gedrückt hat und Risse entstanden sind. Neben dem zerbrochenen Glas soll auch das Panel an sich Schaden genommen haben. Laut Bleeping Computer haben einige Nutzer über Farb- und Pixelprobleme geklagt. Samsung hatte den Nutzern vorgeworfen, das Convertible nicht sachgemäß behandelt und den Schaden selbst verursacht zu haben.Deshalb hat ein geschädigter Käufer, Tony McCoy, nun eine Klage bei einem Gericht im US-amerikanischen Bundesstaat New Jersey eingereicht. Ihm sollen Reparaturkosten in Höhe von 350 Dollar nicht erstattet worden sein. Außerdem soll Samsung seit längerer Zeit Kenntnis von den Problemen gehabt haben. Trotzdem wurde das Gerät weiterhin verkauft.
Ob die Klage gegen Samsung gerechtfertigt ist und sich der Hersteller an den Reparaturkosten beteiligen und eine Entschädigung an die geschädigten Käufer zahlen muss, bleibt offen. Bisher hat das Unternehmen noch kein offizielles Statement zu den Vorwürfen abgegeben.
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