ARM + RTX: Nvidia will Chromebooks mit starken Grafikchips aufrüsten
ARM-basierte Notebooks könnten schon bald einen kräftigen Performance-Schub in Sachen Grafik erleben. Wie Nvidia jüngst ankündigte, will man Chromebooks mit den ARM-CPUs von MediaTek bald mit Grafikeinheiten der Nvidia GeForce RTX-30-Serie ausrüsten.
Nvidia und MediaTek haben im Zuge der GTC 2021 eine neue Partnerschaft bekanntgegeben, in deren Rahmen Chromebooks bald mit RTX-GPUs angeboten werden sollen. ARM-basierte Notebooks gibt es zwar schon seit einigen Jahren, doch nutzen sie bisher immer ausschließlich eine direkt im System-on-Chip-Design rund um die CPU enthaltene Grafikeinheit.
Vorerst hat man jedenfalls vor, im Rahmen der Bemühungen zur Ausweitung von Nvidias ARM-Ökosystem über Smartphones und Spielkonsolen hinaus ein Referenzdesign für Notebooks und 2-in-1-Tablets zu schaffen, bei dem ein MediaTek MT819x-SoC mit einer Grafikeinheit aus der Nvidia RTX 30-Serie kombiniert wird.
Das geplante SDK für die neue Plattform soll Chromium und Linux unterstützen - Windows wurde explizit nicht erwähnt. Hintergrund dürfte hier die Kooperation zwischen Microsoft und Qualcomm rund um Windows-on-ARM sein, die bisher kaum als erfolgreich bezeichnet werden kann. Alle ARM-basierten Notebooks mit Windows 10 laufen schließlich auf Qualcomm Snapdragon-SoCs.
Mit der neuen Kooperation zwischen MediaTek nimmt Nvidia offensichtlich genau diese Windows-Geräte ins Visier. Angesichts der explodierenden Verkaufszahlen von Chromebooks dürfte dies durchaus eine logische Strategie sein, zumal Google die Attraktivität der Geräte mit seinem Chrome OS durch Spiele noch einmal kräftig steigern könnte. Wann erste Chromebooks mit ARM-Plattform und Nvidia-Grafik zu erwarten sind, ließen die beiden Partner aber noch offen.
Erstmals ARM-Laptops mit Zusatzgrafik geplant
Es wäre somit das erste Mal, dass ARM-Laptops mit Zusatzgrafik auf den Markt kommen, wobei allein schon die Kooperation mit MediaTek als konkurrierendem externen CPU-Anbieter überrascht, schließlich verfügt Nvidia selbst über ARM-Lizenzen und hat zudem sogar den Kauf der Chipschmiede ARM in Angriff genommen.Vorerst hat man jedenfalls vor, im Rahmen der Bemühungen zur Ausweitung von Nvidias ARM-Ökosystem über Smartphones und Spielkonsolen hinaus ein Referenzdesign für Notebooks und 2-in-1-Tablets zu schaffen, bei dem ein MediaTek MT819x-SoC mit einer Grafikeinheit aus der Nvidia RTX 30-Serie kombiniert wird.
Das geplante SDK für die neue Plattform soll Chromium und Linux unterstützen - Windows wurde explizit nicht erwähnt. Hintergrund dürfte hier die Kooperation zwischen Microsoft und Qualcomm rund um Windows-on-ARM sein, die bisher kaum als erfolgreich bezeichnet werden kann. Alle ARM-basierten Notebooks mit Windows 10 laufen schließlich auf Qualcomm Snapdragon-SoCs.
Mit der neuen Kooperation zwischen MediaTek nimmt Nvidia offensichtlich genau diese Windows-Geräte ins Visier. Angesichts der explodierenden Verkaufszahlen von Chromebooks dürfte dies durchaus eine logische Strategie sein, zumal Google die Attraktivität der Geräte mit seinem Chrome OS durch Spiele noch einmal kräftig steigern könnte. Wann erste Chromebooks mit ARM-Plattform und Nvidia-Grafik zu erwarten sind, ließen die beiden Partner aber noch offen.
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