FIFA will von EA regelrechte Unsummen für Rechteverlängerung
Vor kurzem wurde bekannt, dass EA erwägt, nach fast zwei Jahrzehnten seine beliebte Fußball-Reihe FIFA umzubenennen. Schon damals vermuteten wir, dass es hier vor allem um Geld geht, doch neue Informationen lassen darauf schließen, dass es um was anderes geht: sehr viel Geld.
EA hat vor kurzem FIFA 22 veröffentlicht und das Fußball-Spiel ist - wie immer - auch überaus erfolgreich. Doch die diesjährige Ausgabe könnte die letzte sein, jedenfalls unter diesem Namen. Denn natürlich wird es auch in Zukunft Fußball-Spiele von Electronic Arts geben, auch an den lizenzierten Spieler- und Klub-Namen wird sich nichts ändern. Hier hat man gerade erst den Vertrag mit der Spielervertretung FIFPro (Fédération Internationale des Associations de Footballeurs Professionnels) verlängert.
Doch um den Namen FIFA, der in erster Linie den Fußball-Weltverband und Ausrichter der Weltmeisterschaften meint, gibt es derzeit offenbar große Unstimmigkeiten zwischen EA und der Fédération Internationale de Football Association (FIFA).
Allerdings ist Geld nicht das Einzige, über das die beiden Verhandlungspartner streiten: Die Gespräche sind auch deshalb ins Stocken geraten, weil sich die FIFA und EA nicht einigen können, was die Gaming-Exklusivrechte beinhalten sollen. Die FIFA möchte diese so eng wie möglich abstecken, EA Sports hingegen möchte auch E-Sport-Veranstaltungen und digitale Produkte wie NFTs inkludieren.
Eine Entscheidung wird bis Ende des Jahres erwartet, EA hat aber teilweise schon vorgesorgt bzw. angedeutet, dass man es mit dem Verzicht auf "FIFA" ernst meint - denn in der EU und Großbritannien wurden bereits Trademarks auf alternative Namen beantragt, darunter EA Sports F.C.
Doch um den Namen FIFA, der in erster Linie den Fußball-Weltverband und Ausrichter der Weltmeisterschaften meint, gibt es derzeit offenbar große Unstimmigkeiten zwischen EA und der Fédération Internationale de Football Association (FIFA).
Mehr als eine Milliarde Dollar für vier Jahre
Denn laut einem Bericht der New York Times (NYT) ist der Grund für die Überlegungen des Spiele-Publishers, auf den Namen FIFA zu verzichten, die Tatsache, dass der Verband die Preise der Lizenz stark erhöht hat. Demnach verlangt die FIFA mehr als das Doppelte dessen, was man derzeit für die Lizenz bekommt, nämlich (gut) mehr als eine Milliarde Dollar statt wie aktuell 600 Millionen Dollar (für den Vierjahreszeitraum zwischen zwei Weltmeisterschaften).Allerdings ist Geld nicht das Einzige, über das die beiden Verhandlungspartner streiten: Die Gespräche sind auch deshalb ins Stocken geraten, weil sich die FIFA und EA nicht einigen können, was die Gaming-Exklusivrechte beinhalten sollen. Die FIFA möchte diese so eng wie möglich abstecken, EA Sports hingegen möchte auch E-Sport-Veranstaltungen und digitale Produkte wie NFTs inkludieren.
Eine Entscheidung wird bis Ende des Jahres erwartet, EA hat aber teilweise schon vorgesorgt bzw. angedeutet, dass man es mit dem Verzicht auf "FIFA" ernst meint - denn in der EU und Großbritannien wurden bereits Trademarks auf alternative Namen beantragt, darunter EA Sports F.C.
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