EA erwägt, nach fast 30 Jahren sein Fußball-Spiel FIFA umzubenennen
Die Fußball-Reihe FIFA von Electronic Arts ist eine der ältesten Spiele-Serien überhaupt, die vier Buchstaben sind vielen Gamern als Spiel wohl besser bekannt als der eigentliche Fußball-Weltverband. Doch nach fast zwei Jahrzehnten erwägt EA, den Namen zu ändern.
Eigentlich kann man diesen Satz jedes Jahr aufs Neue wiederholen: Das diesjährige FIFA ist ein Hit. So auch die Ausgabe mit der Nummer 22. Denn wie EA Sports bekannt gab, hat das Spiel seit dem Start gut neun Millionen Spieler gewinnen können - und das innerhalb von noch nicht einmal einer Woche auf dem Markt.
Doch womöglich ist FIFA das letzte Spiel seiner Art, zumindest unter diesem Namen. Denn EA erwägt, den Namen zu ändern. Das ist auch keine Information "aus gut informierter Quelle" oder ähnlichem, sondern der Inhalt einer ganz offiziellen Pressemitteilung (via IGN). Fix ist das zwar noch nicht, es ist aber natürlich bemerkenswert, dass eine solche "Erwägung" dem Unternehmen eine eigene Aussendung wert ist.
EA schreibt jedenfalls: "Mit Blick auf die Zukunft denken wir auch darüber nach, unsere globalen EA Sports-Fußballspiele umzubenennen. Das bedeutet, dass wir unsere Vereinbarung über die Namensrechte mit der FIFA überprüfen, die von all unseren offiziellen Partnerschaften und Lizenzen in der Fußballwelt getrennt ist."
Mit Partnerschaften und Lizenzen meint der Spiele-Publisher die Rechte an den nationalen Ligen wie Bundesliga oder Premier League sowie internationale Wettbewerbe wie UEFA Champions League oder Europa League. In der Mitteilung spricht der Publisher über den Aufbau eines "globalen Franchises" und teilt mit, dass man mehr als 300 individuelle Lizenzpartner habe, "die uns Zugang zu mehr als 17.000 Athleten in über 700 Mannschaften, in 100 Stadien und über 30 Ligen auf der ganzen Welt verschaffen".
Doch womöglich ist FIFA das letzte Spiel seiner Art, zumindest unter diesem Namen. Denn EA erwägt, den Namen zu ändern. Das ist auch keine Information "aus gut informierter Quelle" oder ähnlichem, sondern der Inhalt einer ganz offiziellen Pressemitteilung (via IGN). Fix ist das zwar noch nicht, es ist aber natürlich bemerkenswert, dass eine solche "Erwägung" dem Unternehmen eine eigene Aussendung wert ist.
EA schreibt jedenfalls: "Mit Blick auf die Zukunft denken wir auch darüber nach, unsere globalen EA Sports-Fußballspiele umzubenennen. Das bedeutet, dass wir unsere Vereinbarung über die Namensrechte mit der FIFA überprüfen, die von all unseren offiziellen Partnerschaften und Lizenzen in der Fußballwelt getrennt ist."
Mit Partnerschaften und Lizenzen meint der Spiele-Publisher die Rechte an den nationalen Ligen wie Bundesliga oder Premier League sowie internationale Wettbewerbe wie UEFA Champions League oder Europa League. In der Mitteilung spricht der Publisher über den Aufbau eines "globalen Franchises" und teilt mit, dass man mehr als 300 individuelle Lizenzpartner habe, "die uns Zugang zu mehr als 17.000 Athleten in über 700 Mannschaften, in 100 Stadien und über 30 Ligen auf der ganzen Welt verschaffen".
Verhandlungen mit der FIFA?
Über die Gründe für dieses doch ungewöhnliche offizielle Statements kann man nur spekulieren, aller Wahrscheinlichkeit nach geht es hier aber vor allem um eines: Geld. Es ist denkbar, dass EA den Fußball-Weltverband im Zuge von Verhandlungen unter Druck setzen will - oder dass die Verhandlungen um den Namen FIFA bereits gescheitert sind.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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