Windows 11-Upgrade: Audio-Treiber sorgen weiterhin für Probleme
Kurz vor dem Release von Windows 11 sitzt Microsoft ein altbekanntes Problem im Nacken. Diverse Audio-Treiber von Conexant verhindern das Gratis-Upgrade von Windows 10 auf das neue Betriebssystem. Zudem sind USB-Audiogeräte von Sennheiser, Logitech und Co. betroffen.
Nach mehr als einem Jahr scheinen die Windows Update-Probleme in Kombination mit Audio-Treibern von Conexant bzw. Synaptics weiterhin anzuhalten. Obwohl bereits im letzten Jahr eine Aktualisierung der Treiber zur Fehlerminimierung angestoßen wurde, sorgen diese zu Teilen noch immer dafür, dass Feature-Updates unter Windows 10 und Windows 11 nicht vollständig durchgeführt werden können. Der Workaround für Endanwender ist vergleichsweise einfach und seit den Problemen mit Windows 10 Version 2004 und 20H2 unverändert.
Auch Sennheiser- und Logitech-Treiber nutzen Conexant-Bausteine
In unserem speziellen Fall, der Installation der Windows 11 Insider-Version über den Beta-Kanal, sorgten jedoch Audio-Treiber von Logitech und Sennheiser für Probleme. Die beiden bekannten Unternehmen nutzen vor allem für ihre USB-Headsets und -Soundkarten die für Windows-Updates anfälligen Conexant-Treiber. Die ebenfalls bei 61 Prozent stoppende und fehlgeschlagene Installation konnte fortgesetzt werden, nachdem die Software der Hersteller deinstalliert wurde. Dazu gehören unter anderem die Programme Sennheiser Audio, Sennheiser Updater, Logitech Options und der Logitech G Hub.
Gute Nachricht: Nach der Installation von Windows 11 können alle Audio-Geräte und auch die Conexant-Treiber problemlos weiterverwendet werden. Nur der Upgrade-Prozess ist von dem Fehler betroffen.
Es ist davon auszugehen, dass nicht nur die Insider-Versionen von Windows 11 innerhalb des Beta- und Dev-Kanals (noch immer) mit der Problematik zu kämpfen haben, sondern auch das Upgrade nach dem offiziellen Release des neuen Betriebssystems am 5. Oktober 2021 betroffen sein könnte. Da Microsoft das kostenlose Feature-Update von Windows 10 auf Windows 11 jedoch in Wellen ausrollen und teilweise bis in den Sommer 2022 verzögern wird, kann bis dahin eventuell mit einer Lösung des Problems gerechnet werden.
Siehe auch:
Auch Sennheiser- und Logitech-Treiber nutzen Conexant-Bausteine
Windows 11-Installation stoppt bei 61 Prozent - Was tun?
Wer mit dem Problem zu kämpfen hat, dass seine Update-Installation von Windows 10 oder Windows 11 bei 61 Prozent stoppt und einfriert, muss den Geräte-Manager ansteuern. Sollten in den Bereichen "Audio, Video und Gamecontroller" sowie "Audioeingänge und -ausgänge" Einträge des Unternehmens Conexant (z.B. Conexant HD Audio Driver) zu finden sein, sorgt eine Deinstallation der Audio-Treiber und ein darauffolgender Neustart des Computers oftmals für Abhilfe. Entsprechende Audio-Hardware sollte zudem während des Upgrades auf Windows 11 vom z.B. USB-Port getrennt werden.
Tipp: Der Geräte-Manager kann über die Windows-Suche nach "Geräte-Manager" oder einen Rechtsklick auf das Windows-Symbol innerhalb der Taskleiste aufgerufen werden. Die Alternative führt über den Ausführen-Befehl (Windows-Taste + R) und die Eingabe von "devmgmt.msc". Audio-Treiber und -Geräte können mit einem Rechtsklick auf das betroffene Device oder das Menü (Eigenschaften -> Treiber) deinstalliert werden.
In unserem speziellen Fall, der Installation der Windows 11 Insider-Version über den Beta-Kanal, sorgten jedoch Audio-Treiber von Logitech und Sennheiser für Probleme. Die beiden bekannten Unternehmen nutzen vor allem für ihre USB-Headsets und -Soundkarten die für Windows-Updates anfälligen Conexant-Treiber. Die ebenfalls bei 61 Prozent stoppende und fehlgeschlagene Installation konnte fortgesetzt werden, nachdem die Software der Hersteller deinstalliert wurde. Dazu gehören unter anderem die Programme Sennheiser Audio, Sennheiser Updater, Logitech Options und der Logitech G Hub.
Gute Nachricht: Nach der Installation von Windows 11 können alle Audio-Geräte und auch die Conexant-Treiber problemlos weiterverwendet werden. Nur der Upgrade-Prozess ist von dem Fehler betroffen.
Es ist davon auszugehen, dass nicht nur die Insider-Versionen von Windows 11 innerhalb des Beta- und Dev-Kanals (noch immer) mit der Problematik zu kämpfen haben, sondern auch das Upgrade nach dem offiziellen Release des neuen Betriebssystems am 5. Oktober 2021 betroffen sein könnte. Da Microsoft das kostenlose Feature-Update von Windows 10 auf Windows 11 jedoch in Wellen ausrollen und teilweise bis in den Sommer 2022 verzögern wird, kann bis dahin eventuell mit einer Lösung des Problems gerechnet werden.
Siehe auch:
- Windows 11: Microsoft spart Speicherplatz mit nachladenden Apps
- Windows 11: Ordner & Shortcuts lassen sich in die Taskleiste ziehen
- Windows 11-Taskleiste verschieben ist die meist gewünschte Funktion
- Windows 11: Amazon Appstore wird im Microsoft Store bereitgestellt
- PowerToys sind ab sofort im Microsoft Store für Windows 11 zu haben
- Windows 11 FAQ: Tipps, Tricks und Antworten auf die häufigsten Fragen
Thema:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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rolfclaus - vor 1 Stunde -
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"Windows 11 macht mich langsam wahnsinnig aber was macht ihr aben
DON666 - 16.09. 08:41 Uhr -
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landbastler - 11.09. 19:38 Uhr -
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