Akku-Produktion: VW wirbt Entwicklungs-Chef von Apple ab
Der Automobilkonzern Volkswagen hat damit begonnen, aggressiv einen Stab an Spezialisten für die Akku-Produktion aufzubauen. Das Wolfsburger Unternehmen wildert dafür sowohl bei der Konkurrenz als auch bei Tech-Konzernen wie Apple.
Wie das Manager Magazin berichtet, wird zukünftig Soonho Ahn für das Unternehmen tätig sein. Dieser leitete zuletzt für zwei Jahre die Batterie-Entwicklung beim Computerkonzern Apple. Zuvor war der aus Südkorea stammende Ingenieur auch schon für die Akku-Abteilungen von Samsung SDI und LG Energy tätig.
Neben diesem konnte Volkswagen auch Jörg Hoffmann verpflichten, der bisher bei BMW tätig war. Der Experte für Batteriezellen soll bei den Wolfsburgern zukünftig dafür sorgen, dass die Fertigung der neuen Feststoff-Batteriezellen auf ein industrielles Niveau überführt werden kann. Diese Systeme stellen eine vielversprechende Alternative zu den gängigen Lithium-Ionen-Systemen dar, da sie sicherer sind und trotzdem eine ordentliche Leistung bereitstellen.
Aber auch verschiedene Partner hat man für diese Projekte gewonnen. Hilfe bekommt VW so beispielsweise von Northvolt aus Schweden und von Gotion High-Tech aus China. Letzterer soll Technologiepartner in Salzgitter werden, wo das Motorenwerk des Unternehmens eine entsprechende neue Aufgabe erhält. Die Strategie der Zellfertigung im eigenen Haus unterscheidet sich deutlich von der Fertigung der bisherigen Verbrenner-Modelle, bei denen sehr viele Kernkomponenten von der großen Zulieferindustrie bereitgestellt wurden.
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Neben diesem konnte Volkswagen auch Jörg Hoffmann verpflichten, der bisher bei BMW tätig war. Der Experte für Batteriezellen soll bei den Wolfsburgern zukünftig dafür sorgen, dass die Fertigung der neuen Feststoff-Batteriezellen auf ein industrielles Niveau überführt werden kann. Diese Systeme stellen eine vielversprechende Alternative zu den gängigen Lithium-Ionen-Systemen dar, da sie sicherer sind und trotzdem eine ordentliche Leistung bereitstellen.
Mehrere Partner an Bord
Volkswagen arbeitet seit einiger Zeit mit Hochdruck am Aufbau der eigenen Elektromobilitäts-Fähigkeiten. Neben den Fertigungslinien für Autos will das Unternehmen auch die Stromspeicher selbst herstellen. Ganze sechs Werke sollen hierfür in Europa aufgebaut werden. Da Volkswagen damit hinsichtlich der eigenen Historie Neuland betritt, ist es natürlich sinnvoll, externe Fachkräfte anzuwerben.Aber auch verschiedene Partner hat man für diese Projekte gewonnen. Hilfe bekommt VW so beispielsweise von Northvolt aus Schweden und von Gotion High-Tech aus China. Letzterer soll Technologiepartner in Salzgitter werden, wo das Motorenwerk des Unternehmens eine entsprechende neue Aufgabe erhält. Die Strategie der Zellfertigung im eigenen Haus unterscheidet sich deutlich von der Fertigung der bisherigen Verbrenner-Modelle, bei denen sehr viele Kernkomponenten von der großen Zulieferindustrie bereitgestellt wurden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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