Gigabyte-Hacker posten AMD- und Intel-Interna inklusive Quellcodes
Der Hardwarehersteller Gigabyte hat sich nicht auf die Erpressungsversuche der Hackergruppe RansomEXX eingelassen. Das Resultat ist, dass die Unbekannten vertrauliche Interna des Konzerns und dessen Partner AMD und Intel veröffentlicht haben.
Das meldet das Online-Magazin BetaNews. Demnach wurde das Paket an vertraulichen Daten von der Hackergruppe, die sich RansomEXX nennt, bei einem Ransomware-Angriff auf Gigabyte gestohlen. Gigabyte hatte den Hack bereits vor einigen Tagen bestätigt. Der Motherboard-Hersteller Gigabyte soll für die Entschlüsselung seiner Systeme eine bisher nicht bekannte Summe zahlen. Zudem drohten die Hacker, dass man bis die Lösegeldforderung bei ihnen eingeht, nach und nach vertrauliche Daten des Unternehmens veröffentlichen werde.
Es handelt sich dabei um rund 7 GB an Informationen. Details nennt CyberNews nicht, wohl aber, dass es allem Anschein nach eine Reihe von Gigabyte-internen Unternehmensinformationen sowie geschützte Daten der Chip-Hersteller Intel und AMD sind. Dazu gehören der Quellcode für den Intel Manageability Commander und zahlreiche vertrauliche Dokumente im Zusammenhang mit AMD. Die durchgesickerten Daten scheinen aber, anders als zunächst berichtet, keine persönlichen Benutzerinformationen wie Kreditkartendaten oder Kontoinformationen zu enthalten.
Zudem soll die Hackergruppe RansomEXX nochmals damit gedroht haben, dass weitere Informationen veröffentlichten werden. "Fortsetzung folgt…" heißt es - falls das Lösegeld nicht zeitnah gezahlt wird. Gigabyte hat bisher noch nicht auf diese jüngste Entwicklung reagiert.
Siehe auch:
Daten kursieren bereits in einem Hacker-Forum
Forscher von CyberNews haben nun entdeckt, dass das schon geschehen ist. In einem Hacker-Forum haben sie ein entsprechendes Paket an vertraulichen Daten gefunden, die offenbar aus dem Gigabyte-Hack stammen.Es handelt sich dabei um rund 7 GB an Informationen. Details nennt CyberNews nicht, wohl aber, dass es allem Anschein nach eine Reihe von Gigabyte-internen Unternehmensinformationen sowie geschützte Daten der Chip-Hersteller Intel und AMD sind. Dazu gehören der Quellcode für den Intel Manageability Commander und zahlreiche vertrauliche Dokumente im Zusammenhang mit AMD. Die durchgesickerten Daten scheinen aber, anders als zunächst berichtet, keine persönlichen Benutzerinformationen wie Kreditkartendaten oder Kontoinformationen zu enthalten.
Zudem soll die Hackergruppe RansomEXX nochmals damit gedroht haben, dass weitere Informationen veröffentlichten werden. "Fortsetzung folgt…" heißt es - falls das Lösegeld nicht zeitnah gezahlt wird. Gigabyte hat bisher noch nicht auf diese jüngste Entwicklung reagiert.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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