Chinesischer Hacker-Contest knackt iPhone 13, Chrome und Exchange
Ein Bericht des Cybersecurity-Wettbewerb Tianfu Cup, bei dem eine Vielzahl von Geräten und Anwendungen erfolgreich angegriffen wurden, zeigt, wie trügerisch Sicherheit bei modernen Plattformen ist. Geknackt wurden unter anderem ein iPhone 13 und Google Chrome.
Das berichtet das Forbes-Magazin. Zum chinesischen Hacker-Contest Tianfu Cup trifft sich in jedem Jahr die Crème de la Crème der Sicherheitsexperten. Sie nehmen sich dann vor allem weitverbreitete Systeme und Plattformen vor, die mit den neuesten Sicherheits-Patches der Hersteller versorgt sind. Dann geht es darum, eine Schwachstelle zu finden und die Geräte oder Dienste zu übernehmen.
Chinesische Hacker haben den Tianfu Cup für sich als eine Art Alternativ-Veranstaltung zu internationalen Wettbewerben wie Pwn2Own auserkoren, da ihnen derzeit die Teilnahme an internationalen Wettbewerben untersagt ist. Die erfolgreichen Hacks wurden wie immer bei solchen Wettbewerben den betroffenen Anbietern mitgeteilt. Ein Microsoft-Sprecher erklärte gegenüber Forbes, dass "alle im Rahmen des Wettbewerbs gemeldeten Schwachstellen verantwortungsbewusst und vertraulich offengelegt werden. Lösungen für verifizierte Sicherheitsprobleme, die unsere Kriterien für eine sofortige Bearbeitung erfüllen, werden normalerweise im Rahmen unserer monatlichen Update Tuesday-Kadenz veröffentlicht."
Google (und Microsoft mit dem Chromium-basierten Edge) hat bereits damit begonnen, Korrekturen für die gefundenen Sicherheitslücken in Chrome 95.0.4638.69 zu veröffentlichen.
Download Google Chrome Download - Schneller und sicherer Browser Download Microsoft Edge Download - Der Browser auf Chromium-Basis
Viel genutzte Systeme mit Zero Days
Für Aufregung sorgte nun wieder einmal, wie schnell sich vor allem Windows und iOS knacken ließen. Zu den ersten "Opfern" der Hackergruppen gehört das iPhone 13 Pro mit iOS 15.0.2, das zweimal mit einem Exploit zur Remotecodeausführung und einem Jailbreak für iOS 15 angegriffen wurde. Auch für Microsoft gibt es keine guten Nachrichten. Gleich fünf erfolgreiche Angriffe auf Windows 10 und einen auf Exchange Server wurden vom Tianfu Cup gemeldet. Zwei erfolgreiche Angriffe wurden gegen Google Chrome durchgeführt. Weitere betroffene Ziele waren Adobe PDF, der Asus AX56U Router, Docker CE, Parallels VM, QEMA VM, Ubuntu 20, VMware ESXi und Workstation.Chinesische Hacker haben den Tianfu Cup für sich als eine Art Alternativ-Veranstaltung zu internationalen Wettbewerben wie Pwn2Own auserkoren, da ihnen derzeit die Teilnahme an internationalen Wettbewerben untersagt ist. Die erfolgreichen Hacks wurden wie immer bei solchen Wettbewerben den betroffenen Anbietern mitgeteilt. Ein Microsoft-Sprecher erklärte gegenüber Forbes, dass "alle im Rahmen des Wettbewerbs gemeldeten Schwachstellen verantwortungsbewusst und vertraulich offengelegt werden. Lösungen für verifizierte Sicherheitsprobleme, die unsere Kriterien für eine sofortige Bearbeitung erfüllen, werden normalerweise im Rahmen unserer monatlichen Update Tuesday-Kadenz veröffentlicht."
Google (und Microsoft mit dem Chromium-basierten Edge) hat bereits damit begonnen, Korrekturen für die gefundenen Sicherheitslücken in Chrome 95.0.4638.69 zu veröffentlichen.
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