Swatting: Junger Serien-Täter muss jetzt für Jahre ins Gefängnis
Ein Jugendlicher aus dem US-Bundesstaat Tennessee, der wegen einer ganzen Serie von so genannten Swatting-Aktionen vor Gericht stand, muss jetzt mehrere Jahre hinter Gitter. Auch weil durch seine Taten letztlich ein Mensch gestorben ist.
Beim Swatting handelt es sich um einen vermeintlichen Scherz, der schon mehrfach wenig glimpflich ausgegangen ist. Nutzern, die gerade mit einem Live-Stream online sind, wird dabei mit Fake-Anrufen bei Notrufnummern eine Sondereinheit der Polizei ins Haus geschickt. Die Zuschauer amüsieren sich dann darüber, wie die User versuchen müssen, die Situation zu klären.
Insbesondere in den USA, wo die Polizei wesentlich schneller zu Schusswaffen greift als hierzulande, kann dies schnell gravierende Folgen haben. Im Falle des Angeklagten im genannten Verfahren kam ein 60-jähriger Mann zu Tode - allerdings "nur" in indirekter Folge des Polizeieinsatzes. Die Situation, dass sein Haus von einem Sondereinsatzkommando umstellt war und er von den Beamten bedroht wurde, nahm ihn so mit, dass er kurz darauf einen Herzanfall erlitt, wie aus einem Bericht von Brian Krebs hervorgeht.
Aufgrund seines Alters und der Tatsache, dass er sich geständig und reumütig zeigte, fiel die Strafe letztlich noch relativ milde aus. In dem Fall, der zum Tod des oben genannten Mannes führte, wurde er zu einer Haftstrafe von 27 bis 33 Monaten verurteilt. Allerdings gab es eine ganze Reihe an Anklagepunkten, so dass sich die Strafe insgesamt auf 60 Monate - also 5 Jahre - summiert.
Siehe auch:
Insbesondere in den USA, wo die Polizei wesentlich schneller zu Schusswaffen greift als hierzulande, kann dies schnell gravierende Folgen haben. Im Falle des Angeklagten im genannten Verfahren kam ein 60-jähriger Mann zu Tode - allerdings "nur" in indirekter Folge des Polizeieinsatzes. Die Situation, dass sein Haus von einem Sondereinsatzkommando umstellt war und er von den Beamten bedroht wurde, nahm ihn so mit, dass er kurz darauf einen Herzanfall erlitt, wie aus einem Bericht von Brian Krebs hervorgeht.
Viele Klagepunkte
Dem Beschuldigen wurden vor Gericht aber noch einige weitere Fälle vorgeworfen, an denen nicht immer die Polizei beteiligt war. So ließ er auch Nutzer von Dating-Plattformen in möglichst peinliche Situationen geraten oder bestellte ständig Essenslieferungen an die Adressen von Usern, auf die er es aus irgendeinem willkürlichen Grund abgesehen hatte.Aufgrund seines Alters und der Tatsache, dass er sich geständig und reumütig zeigte, fiel die Strafe letztlich noch relativ milde aus. In dem Fall, der zum Tod des oben genannten Mannes führte, wurde er zu einer Haftstrafe von 27 bis 33 Monaten verurteilt. Allerdings gab es eine ganze Reihe an Anklagepunkten, so dass sich die Strafe insgesamt auf 60 Monate - also 5 Jahre - summiert.
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen