17-Jähriger verhaftet, der für hunderte Swatting-Fälle verantwortlich war
Als Swatting bezeichnet man Anrufe bei der Polizei, bei denen falsche Vorwürfe gemacht werden, woraufhin die Häuser Unschuldiger von Spezialeinheiten gestürmt werden. Solche Fälle sind in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert, nun wurde ein Verantwortlicher verhaftet.
Dem 17-jährigen Kalifornier Alan F. wird laut CNN vorgeworfen, in den gesamten USA Swatting-Anrufe und Bombendrohungen getätigt zu haben. Die Anklage selbst wird in Florida erhoben, F. wurde dorthin auch bereits ausgeliefert.
Gegen den 17-Jährigen liegen mehrfache strafrechtliche Anklagen vor, zuletzt hat er behauptet, in eine Moschee in Florida eingedrungen zu sein und dort um sich zu schießen. Das zuständige Seminole County Sheriff's Office (SCSO) teilte mit, dass er im Hintergrund Audioaufnahmen mit Schussgeräuschen abgespielt habe und sich auf Satanismus berief.
Daraufhin wurden mehr als 30 Polizeibeamte zur Moschee geschickt, fanden dort aber nichts vor. Es gelang aber, den Anruf zurückzuverfolgen und F. auf diese Weise aufzuspüren. Im Zuge dessen konnten dem 17-Jährigen zahlreiche weitere Fälle nachgewiesen werden, er hatte es auf Highschools, Colleges, Moscheen, FBI-Büros sowie FBI-Agenten abgesehen. Außerdem drohte er mit Bombenanschlägen auf Militärbasen und sogar das Pentagon.
Laut den Ermittlern habe F. mehrere Konten auf Websites erstellt, die Swatting-Dienste anbieten. Man konnte ihm verschiedene IP-Adressen zuordnen, diese führten dann zu seiner Heimatadresse. F. selbst plädiert auf nicht schuldig.
Siehe auch:
Alles andere als harmloser Telefonspaß
Es klingt möglicherweise nach einem harmlosen Spaßanruf, ist aber in Wirklichkeit hochgefährlich und hatte bereits Todesfälle zur Folge: die Rede ist vom sogenannten Swatting. Die Verantwortlichen solcher Anrufe sind in der Regel nur schwer aufspürbar, nun gelang es der Polizei aber, einen 17-Jährigen aufzuspüren und zu verhaften, dem vorgeworfen wird, für hunderte Swatting-Fälle verantwortlich zu sein.Dem 17-jährigen Kalifornier Alan F. wird laut CNN vorgeworfen, in den gesamten USA Swatting-Anrufe und Bombendrohungen getätigt zu haben. Die Anklage selbst wird in Florida erhoben, F. wurde dorthin auch bereits ausgeliefert.
Gegen den 17-Jährigen liegen mehrfache strafrechtliche Anklagen vor, zuletzt hat er behauptet, in eine Moschee in Florida eingedrungen zu sein und dort um sich zu schießen. Das zuständige Seminole County Sheriff's Office (SCSO) teilte mit, dass er im Hintergrund Audioaufnahmen mit Schussgeräuschen abgespielt habe und sich auf Satanismus berief.
Daraufhin wurden mehr als 30 Polizeibeamte zur Moschee geschickt, fanden dort aber nichts vor. Es gelang aber, den Anruf zurückzuverfolgen und F. auf diese Weise aufzuspüren. Im Zuge dessen konnten dem 17-Jährigen zahlreiche weitere Fälle nachgewiesen werden, er hatte es auf Highschools, Colleges, Moscheen, FBI-Büros sowie FBI-Agenten abgesehen. Außerdem drohte er mit Bombenanschlägen auf Militärbasen und sogar das Pentagon.
Laut den Ermittlern habe F. mehrere Konten auf Websites erstellt, die Swatting-Dienste anbieten. Man konnte ihm verschiedene IP-Adressen zuordnen, diese führten dann zu seiner Heimatadresse. F. selbst plädiert auf nicht schuldig.
Zusammenfassung
- Swatting: Falsche Polizeianrufe verursachen Einsätze
- In den USA nimmt Swatting stark zu
- 17-Jähriger für hunderte Fälle verhaftet
- Anklage gegen Alan F. aus Kalifornien
- Falscher Amoklauf in Moschee gemeldet
- Einsatz von über 30 Polizisten ausgelöst
- F. bot Swatting-Dienste auf Websites an
Siehe auch:
- KI-generiertes Swatting: US-Behörden kämpfen mit Fake-Anruf-Lawine
- Swatting: Junger Serien-Täter muss jetzt für Jahre ins Gefängnis
- FBI verhaftet Drahtzieher eines rechtsextremen "Swatting"-Ringes
- Swatting mit Todesfolge: Anrufer droht nun eine lebenslange Haftstrafe
- Dummer Swatting-Streit bei Call of Duty: Polizei erschießt Unbeteiligten
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