Nvidia Shield TV: Android TV nun auch auf teuren Boxen mit Werbung

Unter den Nutzern der Set-Top-Box Nvidia Shield TV regt sich Unmut. Denn seit dem letzten Update der Android TV-Firmware zeigt der Plattform-Hersteller Google auf dem Startbildschirm auf einmal ein großes Werbebanner an.
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Die Aktualisierung wurde im Juli veröffentlicht und kommt nun nach und nach bei den Nutzern der Geräte an. Die leicht veränderte Nutzeroberfläche wurde nun dem angenähert, was man teils auch schon von den von Google selbst vertriebenen Produkten wie dem Chromecast kennt. Das geht aus einem Bericht der Kollegen von Gizmodo hervor.

Bei den Google-eigenen Systemen dürften User wahrscheinlich damit rechnen, dass sie hier kleine Preise im Austausch gegen Werbeeinblendungen bekommen. Anders dürfte dies jedoch aussehen, wenn sie Geräte bei anderen Herstellern kaufen und oft wahrscheinlich gar nicht so genau wissen, von wem die auf dem System laufende Software bereitgestellt wird. Oder aber, wenn sie sich bewusst für ein teureres Modell entscheiden, um nicht von Werbung genervt zu werden.
Nvidia Shield: Android TV mit WerbungGoogle TV ohne... Nvidia Shield: Android TV mit Werbung...und mit Werbung

Man kann wenig tun

Zumindest beginnt Google vorsichtig mit der Einführung der Reklame. Aktuell bekommt hier niemand mit aufdringlichen Bannern seltsame Produkte angeboten. Derzeit bewirbt der Plattform-Anbieter hier vielmehr eigene Streaming-Inhalte, die gegen Gebühr zu bekommen sind. Dies passt inhaltlich zumindest zu einer Plattform, die auf dem TV-Bildschirm dargestellt wird. Allerdings beseitigt die Anzeige auch das bisherige minimalistische Design, indem ein wesentlicher Teil des Anzeigebereichs nun von der Werbung eingenommen wird.

Es gibt in diesem Fall für die meisten Nutzer wenig, was gegen die Werbeeinblendungen unternommen werden kann. In den Einstellungen des Home-Screens lässt sich die Sache durch das Deaktivieren von Video- und Audio-Previews zumindest etwas eindämmen. Wer keine Scheu vor der Kommandozeile hat, kann sich auch alternative Launcher installieren - was aber nur eine Option für eine kleine Gruppe von Usern ist.

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