Klarna: Sorgloser Umgang mit Daten gefährdet das Bankgeheimnis

Klarna ist einer der am häufigsten genutzten Bezahl-Dienste im Online-Handel. Doch in Sachen Sicherheit scheint man mit dieser Position nicht mitzuhalten. Gegen den Anbieter laufen daher nun Untersuchungen der Finanzaufsicht.
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Hintergrund dessen ist ein Vorfall, der sich im Mai ereignete. Kunden des Dienstes konnten sich dort die Daten anderer Nutzer ansehen. Das Unternehmen führte diesen Vorfall in einer Stellungnahme gegenüber den zuständigen schwedischen Aufsichtsbehörden auf den Fehler eines Mitarbeiters zurück. Doch bei einem so großen Finanzdienst müssten sensible Informationen eigentlich so gut gesichert sein, dass auch das Fehlverhalten eines Beschäftigten nicht zu solch gravierenden Problemen führen kann.

Die schwedische Finansinspektionen hat daher nun Ermittlungen eingeleitet, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Grundlage dessen ist der Verdacht, dass Klarna gegen die gesetzlichen Regelungen zur Wahrung des Bankgeheimnisses verstoßen hat. Dies kommt nun zu einer noch deutlich umfassenderen Untersuchung hinzu, die bereits im März eingeleitet wurde. Auch in dieser geht es darum, wie Klarna mit Daten der Nutzer und verschiedenen Sicherheits-Risiken umgeht.

Klarna will nach oben

Für das Management Klarnas kommen die neuen Ermittlungen daher nicht besonders überraschend. Aufgrund der ohnehin regelmäßig stattfindenden Gespräche mit den Beamten der Finansinspektionen war immerhin klar, dass man unter verschärfter Beobachtung steht und ein solcher Vorfall nicht einfach ignoriert wird.

Die Ermittlungen sind für das Unternehmen nicht gerade angenehm. Immerhin hat man sich inzwischen zum wichtigsten Konkurrenten des Platzhirsches PayPal entwickelt und würde diesen natürlich irgendwann gern einholen. Erst vor einem Monat konnte Klarna eine weitere Finanzierungsrunde abschließen, bei der unter anderem der japanische Investor Softbank gemeinsam mit Partnern 639 Millionen Dollar in das schwedische Unternehmen steckten.

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