Windows 11 erhält Dynamic Refresh Rate, um mobil Strom zu sparen
Seit Leak sowie Vorstellung von Windows 11 wird vor allem über die optischen Änderungen gesprochen, das neue Betriebssystem bringt aber unter der Haube einige interessante Neuerungen mit sich. Und nicht alle wurden gleich offiziell bestätigt, darunter die Dynamic Refresh Rate.
Hohe Bildwiederholfrequenzen sind eine gute Sache, denn sie ermöglichen besonders geschmeidige Aktionen wie Scrolling, Animationen und ähnliches. Doch das hat auch seinen Preis, denn so etwas kostet ordentlich Strom. Auf einem Desktop-Rechner spricht natürlich kaum etwas dagegen, so eine Frequenz dauerhaft einzustellen. Auf Laptops, die heutzutage immer häufiger Displays mit 120Hz und mehr bieten, geht so etwas aber im mobilen Betrieb stark auf den Akku.
In einem Blogbeitrag erläutert Microsoft-Entwicklerin Ana Marta: "Das bedeutet, dass Windows 11 nahtlos zwischen einer niedrigeren und einer höheren Bildwiederholrate umschaltet, je nachdem, was man gerade auf dem PC tut." Bisher ist diese Funktion in Windows Insider-Builds aktiviert und soll helfen, "Leistung und Stromverbrauch auszubalancieren".
Konkret bedeutet das, dass "normale" Tätigkeiten wie Mail-Schreiben und Dokumente-Bearbeiten mit 60Hz laufen werden, bei Inking und Scrolling schaltet das Display hingegen in die höhere Frequenz, also 120Hz. DRR wird sich auch nach den entsprechenden Apps (wenn diese das unterstützen) richten. In der Preview-Phase sind das bei Inking vorerst Office, Microsoft Edge, Microsoft Whiteboard, Microsoft Photos, Snip & Sketch, Drawboard PDF, Microsoft Sticky Notes, Adobe Acrobat, Adobe Illustrator, Microsoft To Do und Inkodo, im Fall von Office kommt Scrolling hinzu.
Flexible Anpassung der Frequenz
Windows 11 wird deshalb eine Funktion namens Dynamic Refresh Rate (DRR) bieten. Bisher muss man sich auf Windows 10 für eine Bildwiederholfrequenz entscheiden, also in der Regel 60Hz oder 120Hz. Mit DRR wird Windows 11 - wie der Name andeutet - dem Nutzer diese Entscheidung abnehmen.In einem Blogbeitrag erläutert Microsoft-Entwicklerin Ana Marta: "Das bedeutet, dass Windows 11 nahtlos zwischen einer niedrigeren und einer höheren Bildwiederholrate umschaltet, je nachdem, was man gerade auf dem PC tut." Bisher ist diese Funktion in Windows Insider-Builds aktiviert und soll helfen, "Leistung und Stromverbrauch auszubalancieren".
Konkret bedeutet das, dass "normale" Tätigkeiten wie Mail-Schreiben und Dokumente-Bearbeiten mit 60Hz laufen werden, bei Inking und Scrolling schaltet das Display hingegen in die höhere Frequenz, also 120Hz. DRR wird sich auch nach den entsprechenden Apps (wenn diese das unterstützen) richten. In der Preview-Phase sind das bei Inking vorerst Office, Microsoft Edge, Microsoft Whiteboard, Microsoft Photos, Snip & Sketch, Drawboard PDF, Microsoft Sticky Notes, Adobe Acrobat, Adobe Illustrator, Microsoft To Do und Inkodo, im Fall von Office kommt Scrolling hinzu.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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