Apples M1-Erfolg wird Intel erstmals unter 80% Marktanteil drücken
Der Umstieg Apples auf selbst entwickelte Chips wird sich in den Marktanteilen Intels durchaus bemerkbar machen. Immerhin ist der Computerkonzern aus Cupertino einer der größten Notebook-Verkäufer weltweit und gerade in diesem Segment war Intel zuletzt noch stark.
Die Marktforscher waren anfangs noch vorsichtig mit Prognosen. Immerhin musste sich erst einmal zeigen, wie gut Apples neue Computer mit M1-Chip in der Praxis wirklich sind und ob die Nutzer auch Willens sind, auf die neue ARM-Plattform umzusteigen. Denn ähnliche Versuche Microsofts im großen Windows-Segment liefen fast komplett ins Leere. Doch inzwischen ist völlig klar, dass Apple die Transition der Prozessor-Architektur erneut sehr gut gelingt.
Dies wird zur Folge haben, dass Intel in diesem Jahr bereits 50 Prozent seiner vorherigen Aufträge für Prozessor-Lieferungen an Apple verliert. In absehbarer Zeit wird man in Cupertino gar keine Chips mehr bei dem bisherigen Zulieferer einkaufen. Und dies wird sich eindeutig in den Marktanteilen des Halbleiter-Konzerns widerspiegeln, berichtet das Branchenblatt DigiTimes.
Damit ist die marktführende Stellung des Konzerns natürlich noch lange nicht ernsthaft bedroht. Allerdings wäre dies ein weiterer Rückschlag in einer ganzen Serie von Niederlagen, die Intel seit einiger Zeit einstecken musste. Da gab es nicht nur den Wiederaufstieg AMDs, sondern auch das klare Scheitern bei den Versuchen, in neue, schnell wachsende Geschäftsbereiche wie den Mobile-Markt vorzustoßen.
Dies wird zur Folge haben, dass Intel in diesem Jahr bereits 50 Prozent seiner vorherigen Aufträge für Prozessor-Lieferungen an Apple verliert. In absehbarer Zeit wird man in Cupertino gar keine Chips mehr bei dem bisherigen Zulieferer einkaufen. Und dies wird sich eindeutig in den Marktanteilen des Halbleiter-Konzerns widerspiegeln, berichtet das Branchenblatt DigiTimes.
Ein weiterer Rückschlag
Demnach wird der Chipdesigner AMD weiterhin etwas zulegen können und im Jahr 2023 dann auf einen Marktanteil von etwas über 10 Prozent bei Chips für Client-Systeme kommen. Die Apple-Anteile dürften Schätzungen zufolge etwa ähnlich hoch sein. Damit dürfte Intel hier binnen der kommenden zwei Jahre erstmals seit langer Zeit unter die 80-Prozent-Marke gedrückt werden.Damit ist die marktführende Stellung des Konzerns natürlich noch lange nicht ernsthaft bedroht. Allerdings wäre dies ein weiterer Rückschlag in einer ganzen Serie von Niederlagen, die Intel seit einiger Zeit einstecken musste. Da gab es nicht nur den Wiederaufstieg AMDs, sondern auch das klare Scheitern bei den Versuchen, in neue, schnell wachsende Geschäftsbereiche wie den Mobile-Markt vorzustoßen.
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