Tesla reagiert auf Unfälle, aktiviert Kamera zur Autopilot-Überwachung

In den vergangenen Wochen gab es gleich mehrere Unfälle sowie auch Menschen, die gefährliche "Späße" bzw. Stunts mit dem Autopiloten von Tesla-Autos veranstalteten. Nun reagiert der Hersteller und wird die Assistenzfunktion bei einigen Modellen strenger überwachen.
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Der Autopilot von Tesla steht schon lange in der Kritik. Zwar betont der Hersteller gebetsmühlenartig, dass diese Funktionalität keine echte Autonomie ist und auch stets Aufsicht erfordert, dennoch ignorieren das viele Fahrer immer wieder und tricksen die bereits vorhandenen Sicherheitsfeatures aus. Das hat vor einigen Wochen u. a. zu einem tödlichen Unfall geführt, bei dem sich kein Mensch auf dem Fahrersitz befand.

Bei Model 3 und Model Y

Elon Musk wies zwar sofort jede Schuld von sich und seinem Unternehmen und meinte, dass man bereits jetzt Systeme im Einsatz habe, die so etwas verhindern sollen: Experten forderten Tesla aber auf, mehr zu unternehmen. Und das macht das Unternehmen nun. Denn man wird die im Rückspiegel integrierte Kamera bei neuen Fahrzeugen aktiveren. Diese soll die Fahrer beim Einsatz des Autopiloten überwachen, damit diese Fahrzeug und Straße nicht aus den Augen lassen (oder sich gar auf die Hinterbank setzen).


Diese zusätzliche Sicherheitsmaßnahme kommt im Model 3 und Model Y zum Einsatz. Bisher wurde die Anwesenheit eines Fahrers durch einen Drehmomentsensor im Lenkrad überwacht, das hielten die Kritiker für nicht ausreichend. Wie einfach sich das austricksen ließ, bewies ein fahrlässiger Tesla-Besitzer, der sich dabei fotografieren ließ als er hinten saß und lediglich den Fuß am Lenkrad hatte, um dem Autopilot Anwesenheit vorzutäuschen.

Die neue Überwachung hat ein Twitter-Nutzer als erster entdeckt (via Electrek), er konnte das Feature in den Release Notes der Software bei der Übergabe seines Model Y finden. Dort heißt es: "Die Kabinenkamera über Ihrem Rückspiegel kann jetzt Unaufmerksamkeit des Fahrers erkennen und warnen, während Autopilot aktiviert ist. Die Kameradaten verlassen nicht das Fahrzeug selbst, d. h. das System kann keine Informationen speichern oder übertragen, sofern die Datenfreigabe nicht aktiviert ist."

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