EA macht EA-Sachen - will FIFA-Spieler mit "allen Mitteln" melken
Electronic Arts hat nicht den besten Ruf in der Gaming-Szene, denn man gilt als geldgieriges und skrupelloses Unternehmen. Und dieser Ruf ist auch hart erarbeitet, wie nun durchgesickerte interne Dokumente zeigen. EA dementiert entschieden, doch wirklich glaubwürdig ist das nicht.
EA und andere Publisher besserten nach, denn vielerorts schaltete sich die Politik ein und deklarierte (bzw. drohte das an) Lootboxen und die Games, in denen sie vorkommen, als Glücksspiele. Doch Unternehmen suchen dennoch immer wieder Wege, um Spielern das Geld aus der Tasche ziehen zu können. Solche "Pay to Win"-Mechaniken sind mal offen, mal versteckt in Spielen integriert, zumeist ist das bei Free-to-Play-Games der Fall.
An anderer Stelle heißt es "Alle Wege führen zu FUT", EA erläutert in weiterer Folge, dass man mit "Inhalte-Teasern" und "gezieltem" Messaging "Begeisterung erzeugen und Spieler von anderen Modi auf FUT lenken" will. Grund ist natürlich, dass man in FUT durch Karten-Verkäufe zusätzliches Geld generieren kann.
Der Insider bzw. Leaker fasste das gegenüber CBC folgendermaßen zusammen bzw. fragte sich: "Ich weiß nicht, warum das jemand in dieser Firma jemals gedruckt Schwarz auf Weiß festhalten wollte. Es wird immer schwieriger, ein ganz offensichtlich unreguliertes Glücksspiel zu verteidigen." An anderer Stelle spricht EA offen davon, dass die Ingame-Währung "grind currency" sei, also dass man sich diese mühsam erarbeiten muss.
Lootboxen? Staub hat sich längst gelegt!
Lootboxen sind seit langem im Fokus der Politik und auch Justiz und die Publisher haben allesamt Besserung gelobt. Begonnen hat die Aufregung seinerzeit mit Battlefront 2, einem Spiel von Electronic Arts. Denn bei diesem Star Wars-Shooter war es anfangs nahezu unmöglich, im Multiplayer-Modus signifikante Fortschritte zu machen und neue Charaktere freizuschalten, ohne in Lootboxen echtes Geld zu investieren.EA und andere Publisher besserten nach, denn vielerorts schaltete sich die Politik ein und deklarierte (bzw. drohte das an) Lootboxen und die Games, in denen sie vorkommen, als Glücksspiele. Doch Unternehmen suchen dennoch immer wieder Wege, um Spielern das Geld aus der Tasche ziehen zu können. Solche "Pay to Win"-Mechaniken sind mal offen, mal versteckt in Spielen integriert, zumeist ist das bei Free-to-Play-Games der Fall.
Spieler zu FUT drängen
Im Fall von EA gibt es nun aber schwere Vorwürfe in Richtung des FIFA Ultimate Team (FUT)-Modus. Denn dem kanadischen Sender CBC wurde ein 54-seitiges internes EA-Dokument aus einer FIFA 21-Präsentation zugespielt, in dem FUT als Eckpfeiler des Spiels bezeichnet wird. EA: "Wir tun alles, was wir können, um Spieler dorthin zu bringen."An anderer Stelle heißt es "Alle Wege führen zu FUT", EA erläutert in weiterer Folge, dass man mit "Inhalte-Teasern" und "gezieltem" Messaging "Begeisterung erzeugen und Spieler von anderen Modi auf FUT lenken" will. Grund ist natürlich, dass man in FUT durch Karten-Verkäufe zusätzliches Geld generieren kann.
Der Insider bzw. Leaker fasste das gegenüber CBC folgendermaßen zusammen bzw. fragte sich: "Ich weiß nicht, warum das jemand in dieser Firma jemals gedruckt Schwarz auf Weiß festhalten wollte. Es wird immer schwieriger, ein ganz offensichtlich unreguliertes Glücksspiel zu verteidigen." An anderer Stelle spricht EA offen davon, dass die Ingame-Währung "grind currency" sei, also dass man sich diese mühsam erarbeiten muss.
EA dementiert natürlich
Electronic Arts hat sich laut VGC mittlerweile dazu geäußert und dementiert alles. EA ließ ausrichten, dass die "vertraulichen" Dokumente und die Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen und falsch verstanden worden seien: "Alle EA-Spiele können ohne Ausgaben für In-Game-Gegenstände gespielt werden, und die Mehrheit der Spieler gibt auch nichts aus." In einem weiteren Statement bezeichnete EA den CBC-Bericht als "reißerisch", man dementierte im Wesentlichen alle Zitate und Schlussfolgerungen aus dem eigenen Dokument.
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