Erster Solarstrom-Erzeuger kratzt an der Marke von 1 Cent/kWh
Saudi-Arabien ist bisher vor allem als großer Erdöl-Lieferant bekannt. Allerdings investiert man dort inzwischen massiv in die Energiewende und zeigt nebenher, dass vor allem Solarstrom zu unschlagbaren Preisen produziert werden kann.
Die Saudis haben ihr Potenzial erkannt, äußerst effizient Solarstrom produzieren zu können. Dabei hilft ihnen nicht nur die Wüstenregion der arabischen Halbinsel mit ihrem hohen Anteil an Sonnenstunden. Hinzu kommt auch das nötige Kapital, um gleich riesige Anlagen aufbauen zu können, in denen sich die Sonnenenergie dann zu besonders günstigen Konditionen nutzbar machen lässt.
Aktuell entsteht so eines der größten Sonnenkraftwerke der Welt: Es soll nach der kompletten Fertigstellung eine Leistung von 2000 Megawatt bereitstellen können. Die Großhandels-Lieferverträge zwischen dem Betreiber des Kraftwerks und dem abnehmenden Stromnetzbetreiber wurden hier auf einen äußerst geringen Betrag von umgerechnet 1,15 Euro-Cent pro Kilowattstunde festgezurrt, berichtet der Dienst IWR.
Saudi-Arabien hat ein großes nationales Programm zum Aufbau einer Versorgung aus regenerativen Energien aufgestellt, zu dem die neuen Kraftwerke gehören. Das Ziel besteht darin, die Leistung auf insgesamt 58,7 Gigawatt auszubauen. Diese Initiative ist auch dem geschuldet, dass die Auswirkungen der begonnenen Klimakrise in dem Land selbst bereits deutlich spürbar sind. Hier sind es vor allem sich ausbreitende Wüsten und die damit verbundenen Probleme, die für zunehmende Probleme sorgen. Um dem entgegenzuwirken, will die Führung des Staates auch schon gigantische Aufforstungs-Projekte in die Wege leiten.
Aktuell entsteht so eines der größten Sonnenkraftwerke der Welt: Es soll nach der kompletten Fertigstellung eine Leistung von 2000 Megawatt bereitstellen können. Die Großhandels-Lieferverträge zwischen dem Betreiber des Kraftwerks und dem abnehmenden Stromnetzbetreiber wurden hier auf einen äußerst geringen Betrag von umgerechnet 1,15 Euro-Cent pro Kilowattstunde festgezurrt, berichtet der Dienst IWR.
Preisverfall öffnet neue Wege
Es geht aber noch billiger: Mit Sudair ist eine weitere Anlage in Planung, die 1500 Megawatt in der Spitze bringen soll. Das Kraftwerk soll im kommenden Jahr in Betrieb gehen und dann Solarstrom für 1,03 Eurocent pro Kilowattstunde liefern. Solarstrom ist schon jetzt die billigste Energiequelle weltweit und mit diesen Projekten werden die Erzeugerkosten noch einmal ordentlich nach unten gezogen. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn es darum geht, mit der Energie neue Energieträger wie Wasserstoff oder E-Fuels zu produzieren, die aufgrund des letztlich recht geringen Wirkungsgrades derzeit noch relativ teuer sind.Saudi-Arabien hat ein großes nationales Programm zum Aufbau einer Versorgung aus regenerativen Energien aufgestellt, zu dem die neuen Kraftwerke gehören. Das Ziel besteht darin, die Leistung auf insgesamt 58,7 Gigawatt auszubauen. Diese Initiative ist auch dem geschuldet, dass die Auswirkungen der begonnenen Klimakrise in dem Land selbst bereits deutlich spürbar sind. Hier sind es vor allem sich ausbreitende Wüsten und die damit verbundenen Probleme, die für zunehmende Probleme sorgen. Um dem entgegenzuwirken, will die Führung des Staates auch schon gigantische Aufforstungs-Projekte in die Wege leiten.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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