Solar-Neubau soll bald billiger als Weiterbetrieb fossiler Anlagen sein
Die Nutzung der Sonnenstrahlen ist bereits jetzt die günstigste Energiequelle aller Zeiten - und jüngste Berechnungen durch das US-Energieministerium gehen davon aus, dass der Preisverfall in den kommenden Jahren noch ordentlich weitergehen wird.
Die Kosten für die Bereitstellung von einem Peak-Watt an Solarzellen-Kapazität für Projekte der Größenordnung, wie sie bei Versorgern umgesetzt werden, kostete vor etwas mehr als zehn Jahren noch 3,50 Dollar. Inzwischen ist der Preis bei unter 50 Cent angekommen. Entsprechend ist die Menge der angeschafften Solarkapazität auch deutlich gestiegen - auch wenn der Trump-Schock in der US-Branche deutlich sichtbar ist.
Beim US-Energieministerium hat man in den jüngsten Planungen aber eine Zielmarke gesetzt, die von einer weiteren Kostenreduktion um 60 Prozent bis zum Jahr 2030 ausgeht. Damit das auch geschafft wird, stellt die Behörde 126 Millionen Dollar für weitergehende Forschungs- und Entwicklungsarbeit bereit, die diesem Ziel dienen.
Ausbau- und Preisentwicklung bei Solaranlagen
Umgerechnet in Mengenpreise würde die Planung des Ministeriums bedeuten, dass der Erzeugerpreis von Solarstrom im Jahr 2025 von derzeit 4,6 auf 3 Cent pro Kilowattstunde sinkt und im Jahr 2030 dann bei 2 Cent pro Kilowattstunde ankommt. Um das zu schaffen, soll die Modul-Effizenz steigen und die Produktionskosten sinken, aber auch die Wartungskosten sollen mit besserer Technik günstiger werden. Als Seiteneffekt würden natürlich auch Solaranlagen für die Hausdächer privater Betreiber billiger.
Beim US-Energieministerium hat man in den jüngsten Planungen aber eine Zielmarke gesetzt, die von einer weiteren Kostenreduktion um 60 Prozent bis zum Jahr 2030 ausgeht. Damit das auch geschafft wird, stellt die Behörde 126 Millionen Dollar für weitergehende Forschungs- und Entwicklungsarbeit bereit, die diesem Ziel dienen.
Ausbau- und Preisentwicklung bei Solaranlagen
Die Wende anschieben
Denn man hat durchaus noch eine wichtige Aufgabe vor sich: Der Preis von Solaranlagen ist dann billiger, wenn andere Erzeugersysteme ebenfalls neu gebaut werden. Kraftwerke, die fossile Energieträger wie Kohle verbrennen, sind im laufen Betrieb aber oft noch günstiger als der Bau einer neuen Photovoltaik-Fläche. Die neue US-Regierung will aber bis 2035 die komplette Stromversorgung in den USA auf erneuerbare Quellen umstellen - damit das möglich ist, wäre es natürlich enorm hilfreich, wenn die Solar-Preise im Neubau sogar noch preiswerter sind als der Weiterbetrieb alter Anlagen.Umgerechnet in Mengenpreise würde die Planung des Ministeriums bedeuten, dass der Erzeugerpreis von Solarstrom im Jahr 2025 von derzeit 4,6 auf 3 Cent pro Kilowattstunde sinkt und im Jahr 2030 dann bei 2 Cent pro Kilowattstunde ankommt. Um das zu schaffen, soll die Modul-Effizenz steigen und die Produktionskosten sinken, aber auch die Wartungskosten sollen mit besserer Technik günstiger werden. Als Seiteneffekt würden natürlich auch Solaranlagen für die Hausdächer privater Betreiber billiger.
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