Xiaomi macht es offiziell:
Tesla bekommt neuen E-Auto-Konkurrenten
Der chinesische Elektronikanbieter und Smartphone-Hersteller Xiaomi hat den Einstieg in den Markt für Elektroautos offiziell angekündigt. Langfristig will Xiaomi ein komplettes Portfolio an E-Autos anbieten und dafür zunächst 100 Milliarden Yuan investieren.
Nach ersten entsprechenden Gerüchten hat Xiaomi jetzt offiziell bekannt gegeben, dass man Elektroautos bauen will. Der Konzern entschloss sich nach eigenen Angaben erst Mitte Januar endgültig, das lange kolportierte Vorhaben, in den Markt für Elektroautos einzusteigen, auch tatsächlich in die Tat umzusetzen. Zuvor habe lange eine gewisse Skepsis gegenüber diesem Geschäftsfeld bestanden, heißt es.
Im Lauf der nächsten Jahre will Xiaomi nun umgerechnet 10 Milliarden Dollar in seine neue Sparte für Elektromobilität stecken. Anfangs werden 1,5 Milliarden Dollar in das Vorhaben fließen, was vergleichsweise wenig für ein solches Projekt ist. Vermutlich will sich Xiaomi daher unter anderem staatliche Unterstützung sichern und Kooperationen mit großen Partnern anstreben. Vorab hieß es, dass Xiaomi rund 60 Prozent der nötigen Finanzierung selbst aufbringen will, während externe Investoren den Rest beisteuern sollen.
Die Börse reagierte zunächst positiv auf Xiaomis jetzt angekündigte Pläne. Der Aktienkurs des Unternehmens legte in Hong Kong leicht zu. Die Voraussetzungen für einen weltweiten Erfolg von Xiaomi als Hersteller von Elektroautos sind im Grunde gut. So will China bis 2025 dafür sorgen, dass mindestens 20 Prozent aller im Land verkauften Automobile einen Elektroantrieb haben.
Xiaomi hat offenbar schon lange Interesse an Elektroautos, ist man doch bereits seit 2019 an dem chinesischen Hersteller Xpeng beteiligt, der mit einigem Erfolg eigene Elektroautos anbietet. Unklar ist, wer die Produktion von Xiaomis Fahrzeugen übernehmen soll, es war aber vorab davon die Rede, dass man wie bei seinen Smartphones auf ein Modell setzen will, bei dem die Fertigung durch Auftragshersteller erfolgen wird.
Letztes Großprojekt des Firmengründers
Wie Xiaomi gestern verlauten ließ, hat man das neue Xiaomi Smart Electric Vehicle Project gegründet, das vollständig zum Unternehmen gehört. Xiaomi-Chef Lei Jun wird auch Chef des neuen Elektro-Autobauers und will sich mit vollem Aufwand dem Vorhaben widmen, das angeblich das letzte große Projekt des Managers sein soll, bevor er sich zur Ruhe setzt.Im Lauf der nächsten Jahre will Xiaomi nun umgerechnet 10 Milliarden Dollar in seine neue Sparte für Elektromobilität stecken. Anfangs werden 1,5 Milliarden Dollar in das Vorhaben fließen, was vergleichsweise wenig für ein solches Projekt ist. Vermutlich will sich Xiaomi daher unter anderem staatliche Unterstützung sichern und Kooperationen mit großen Partnern anstreben. Vorab hieß es, dass Xiaomi rund 60 Prozent der nötigen Finanzierung selbst aufbringen will, während externe Investoren den Rest beisteuern sollen.
Xiaomi will Elektroautos weltweit anbieten
Jun und Xiaomi stellten bei der Ankündigung des Elektroauto-Projekts klar, dass man sich nicht nur auf den chinesischen Markt konzentrieren will. Stattdessen sollen die Produkte nach und nach weltweit erhältlich sein, so dass Xiaomi langfristig zu einer bekannten Marke für Elektroautos aufsteigen will, die überall etabliert sein soll.Die Börse reagierte zunächst positiv auf Xiaomis jetzt angekündigte Pläne. Der Aktienkurs des Unternehmens legte in Hong Kong leicht zu. Die Voraussetzungen für einen weltweiten Erfolg von Xiaomi als Hersteller von Elektroautos sind im Grunde gut. So will China bis 2025 dafür sorgen, dass mindestens 20 Prozent aller im Land verkauften Automobile einen Elektroantrieb haben.
Xiaomi hat offenbar schon lange Interesse an Elektroautos, ist man doch bereits seit 2019 an dem chinesischen Hersteller Xpeng beteiligt, der mit einigem Erfolg eigene Elektroautos anbietet. Unklar ist, wer die Produktion von Xiaomis Fahrzeugen übernehmen soll, es war aber vorab davon die Rede, dass man wie bei seinen Smartphones auf ein Modell setzen will, bei dem die Fertigung durch Auftragshersteller erfolgen wird.
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