Corona-Warn-App wird nun bei kürzeren Begegnungszeiten warnen
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat ein weiteres Update für die Corona-Warn-App vorgenommen, mit der die Erkennung von Risikobegegnungen verbessert wird. Zudem wird auch an neuen Auswertungen gearbeitet, um die Verbreitung von Mutanten zu analysieren.
Diese Änderungen werden unabhängig von den App-Updates für iOS und Android durchgeführt, sodass man bereits von der überarbeiteten Erkennung profitieren kann. "Kurzkontakte zwischen zwei Personen werden nun ab einer Dauer von mindestens 5 Minuten berücksichtigt, nicht wie vorher erst ab mindestens 10 Minuten", erläutert Hanna Heine vom App-Team. Nähere Informationen dazu wurden im Team-Blog veröffentlicht. Damit werden nun auch mehrere Begegnungen kürzerer Dauer mit einer später positiv getesteten Person besser erfasst, was somit auch zu einer verbesserten Risikobewertung führt.
Zu den Verbesserungen gehört auch, dass das Fraunhofer Institut als Teil seiner begleitenden Untersuchungen umfangreiche Tests durchgeführt hat, um Zeiterfassung und Abstandsschätzung durch Bluetooth LE (Low Energy) zu testen. Auf der Basis der Tests wird die Risikoberechnung der Corona-Warn-App angepasst, sodass Risikobegegnungen künftig präziser erfasst werden können.
Die Experten diskutieren nun beispielsweise auch neue Erkenntnisse über die Ausbreitung und Infektiosität neu auftretender Virusmutationen.
Vor Kurzem gab es bereits Aktualisierungen für die Smartphone-Apps, die eine mehrfach tägliche Auswertung der Risikoermittlung brachten. In Kombination mit den neuen Metriken sollten die Apps nun sehr viel schneller warnen und "feiner" justiert sein. Das wiederum soll dazu führen, dass man selbst bei einem Kontakt mit hohem Risiko schneller reagieren kann.
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Corona-Warn-App für Android Corona-Warn-App für iOS
Siehe auch:
Begegnungen mit niedrigem Risiko werden ansteigen
Dadurch steigt dann auf jeden Fall die Anzahl der Begegnungen mit niedrigem Risiko (grüne Kachel) wieder stärker an. In den letzten Wochen hatten viele Nutzer gemeldet, dass sie keine oder kaum noch Risikoanzeigen bekamen und so teils die Funktionsfähigkeit der App in Frage gestellt. Das lag allerdings vielmehr an einer Änderungen der Risikobewertung, die mit dem Tagesducrhschnitt ermittelt wurde.Zu den Verbesserungen gehört auch, dass das Fraunhofer Institut als Teil seiner begleitenden Untersuchungen umfangreiche Tests durchgeführt hat, um Zeiterfassung und Abstandsschätzung durch Bluetooth LE (Low Energy) zu testen. Auf der Basis der Tests wird die Risikoberechnung der Corona-Warn-App angepasst, sodass Risikobegegnungen künftig präziser erfasst werden können.
Die Experten diskutieren nun beispielsweise auch neue Erkenntnisse über die Ausbreitung und Infektiosität neu auftretender Virusmutationen.
Vor Kurzem gab es bereits Aktualisierungen für die Smartphone-Apps, die eine mehrfach tägliche Auswertung der Risikoermittlung brachten. In Kombination mit den neuen Metriken sollten die Apps nun sehr viel schneller warnen und "feiner" justiert sein. Das wiederum soll dazu führen, dass man selbst bei einem Kontakt mit hohem Risiko schneller reagieren kann.
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