Unsicher und unpraktisch: Kritik am eckigen Lenkrad des Tesla Model S
Die Woche hat Tesla eine neue Version seines Model S vorgestellt und bekannt gegeben, dass die Oberklasse-Limousine ein neues Design sowie Display bekommt. Die auffälligste Neuerung ist aber das Lenkrad, das an jenes eines Formel-1-Autos erinnert. Doch dafür gibt es Kritik.
Das von Tesla für die überarbeitete Version des Model S angekündigte Lenkrad sieht ungewöhnlich aus und man kann es auch nicht im strengen Sinne als Lenk-"Rad" bezeichnen. Es erinnert eher an eine Mischung aus Rennauto- und Knight Rider-Steuerung. Das mag ungewöhnlich und "spacig" wirken, ist aber laut Cnet vor allem eines: unpraktisch und unsicher.
Die Technik-Webseite verweist in ihrer Auto-Ecke Roadshow darauf, dass ein solches Lenkrad zwar extravagant aussieht, aber eben nicht nur unpraktisch, sondern auch potenziell unsicher ist. Ersteres ist schon alleine am Beispiel Einparken leicht feststellbar: Denn hierbei muss man ein Lenkrad immer wieder von einer Richtung in die andere drehen. Mit einem echten Rad ist das kein Problem, wenn dieses aber quasi zur Hälfte fehlt, dann ist das Umgreifen deutlich schwieriger.
Das Lenrad sieht zwar 'cool' aus, ist aber wohl alles andere als praktisch und sicher
Ein nicht-rundes Lenkrad wäre auch gefährlich, wenn man einmal den Griff verliert, denn bei einer klassischen Variante lässt sich das sofort problemlos korrigieren. Dazu kommt, dass ein Rennlenkrad bei Unfällen potenziell unsicherer ist und zu Arm- und Gesichtsverletzungen führen kann.
Die Technik-Webseite verweist in ihrer Auto-Ecke Roadshow darauf, dass ein solches Lenkrad zwar extravagant aussieht, aber eben nicht nur unpraktisch, sondern auch potenziell unsicher ist. Ersteres ist schon alleine am Beispiel Einparken leicht feststellbar: Denn hierbei muss man ein Lenkrad immer wieder von einer Richtung in die andere drehen. Mit einem echten Rad ist das kein Problem, wenn dieses aber quasi zur Hälfte fehlt, dann ist das Umgreifen deutlich schwieriger.
Das Lenrad sieht zwar 'cool' aus, ist aber wohl alles andere als praktisch und sicher
Weniger ist nicht mehr
Der Verweis auf Rennautos greift hier nicht, denn diese bieten andere Lenkübersetzungen. Hier genügen etwa 180 Grad, um komplett von links nach rechts zu kommen. Bei einem durchschnittlichen Straßenfahrzeug beträgt die übliche Rotation hingegen 900 Grad. Das ist auch Absicht, denn je mehr Rotation geboten wird, desto genauer und somit auch sicherer ist das Lenken.Ein nicht-rundes Lenkrad wäre auch gefährlich, wenn man einmal den Griff verliert, denn bei einer klassischen Variante lässt sich das sofort problemlos korrigieren. Dazu kommt, dass ein Rennlenkrad bei Unfällen potenziell unsicherer ist und zu Arm- und Gesichtsverletzungen führen kann.
Autopilot ist Zukunftsmusik
Tesla argumentiert, dass dank Autopilot das Lenken dem Fahrer im wahrsten Sinn des Wortes immer mehr aus der Hand genommen wird, doch das ist noch Zukunftsmusik. Es ist auch fraglich, ob so ein Lenkrad nach derzeitigen Stand überhaupt straßentauglich wäre. Und so überrascht es nicht, dass laut Teslamag auf der offiziellen Seite auch schon ein Bild aufgespürt wurde, das das neue Model S auch mit klassischem Lenkrad zeigt.
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