Sicherheitskameras gehackt, um Paare beim Sex zu beobachten
Ein Haussicherheitstechniker in den USA hat in über 9600 Fällen unerlaubt auf das Bildmaterial aus Privathäusern zugegriffen. Möglich wurde das durch einen einfachen Trick. Nun muss er mit einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren rechnen.
Vor Gericht war der 35-jährige Angeklagte aus dem Raum Dallas, Texas geständig. Er soll die Überwachungskameras von mehreren Kunden "gehackt" haben, um sich immer wieder in die Video-Feeds einzuschalten. Er fügte dafür seine E-Mail-Adresse einfach zu den Konten der Betroffenen hinzu und beobachtete sie anschließend unbemerkt, da das System keine weitere Sicherheitsfunktion wie zum Beispiel eine Zwei-Wege-Authentifizierung hatte.
Infografik: Nachholbedarf bei der Sicherung des Smart Homes
Laut dem Bericht von Ars Technica hat er sich einige Male auch die Erlaubnis der Eigentümer geholt - indem er vorgab, für Wartungszwecke kurzfristigen Zugang zu benötigen.
Ans Licht gekommen ist der Fall wohl nur durch einen Zufall. Die Sicherheitsfirma, bei der der Angeklagte beschäftigt war, hatte den unerlaubten Zugriff bemerkt und gesperrt: "Sobald wir dies entdeckten, wurde der unautorisierte Zugang widerrufen und der Mitarbeiter wurde gekündigt. Außerdem haben wir ihn bei den Strafverfolgungsbehörden angezeigt", schrieb das Unternehmen. Das Ganze hat noch weitere Konsequenzen. Nutzer des Systems klagen nun gegen das Unternehmen.
Laut BuzzFeed News hatte das Unternehmen noch versucht, die Klagen durch Vertraulichkeitsvereinbarungen abzuwehren.
Laut dem Bericht von Ars Technica hat er sich einige Male auch die Erlaubnis der Eigentümer geholt - indem er vorgab, für Wartungszwecke kurzfristigen Zugang zu benötigen.
200 betroffene Familien
Im Laufe von rund viereinhalb Jahren hat er dann mehr als 9600 Mal auf die Konten von über 200 Kunden zugegriffen. Er gab zu, sich Videos von nackten Frauen und Paaren bei sexuellen Aktivitäten angesehen zu haben. Der ehemalige Mitarbeiter hatte die Kameras dabei teilweise selbst installiert.Ans Licht gekommen ist der Fall wohl nur durch einen Zufall. Die Sicherheitsfirma, bei der der Angeklagte beschäftigt war, hatte den unerlaubten Zugriff bemerkt und gesperrt: "Sobald wir dies entdeckten, wurde der unautorisierte Zugang widerrufen und der Mitarbeiter wurde gekündigt. Außerdem haben wir ihn bei den Strafverfolgungsbehörden angezeigt", schrieb das Unternehmen. Das Ganze hat noch weitere Konsequenzen. Nutzer des Systems klagen nun gegen das Unternehmen.
Laut BuzzFeed News hatte das Unternehmen noch versucht, die Klagen durch Vertraulichkeitsvereinbarungen abzuwehren.
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