Twitter sperrt Trump: US-Präsident muss drei Tweets löschen
Der Micro-Blogging-Dienst Twitter hat vor wenigen Minuten eine vorläufige Sperrung des Nutzerkontos von US-Präsident Donald Trump veranlasst. Das Unternehmen begründete den Schritt mit drei Tweets, in denen Trump zu Handlungen aufrief, die Gewalt zur Folge hatten.
Wie das Sicherheits-Team von Twitter vor einer knappen halben Stunde bekanntgab, habe man sich aufgrund der bisher noch nie erlebten und andauernd gewalttägigen Situation in Washington, D.C. entschlossen, das Nutzerkonto des US-Präsidenten Trump zu sperren. Das Unternehmen wirft Trump vor, mit drei seiner Posts wiederholt und tiefgreifend gegen die sogenannte Civic Integrity Policy von Twitter verstoßen zu haben.
Das Konto mit dem Namen @realDonaldTrump bleibt jetzt so lange gesperrt, bis die von Twitter als Regelverstöße eingeordneten Tweets gelöscht wurden. Erfolgt die Löschung der fraglichen Posts durch den oder die Nutzer, bleibt das Konto wie üblich für weitere 12 Stunden gesperrt. Aktuell kann der US-Präsident sein bekanntermaßen liebstes Sprachrohr nicht nutzen.
Im Lauf des Nachmittags kam es dann zu einem bisher noch nie dagewesenen Zwischenfall, als sich hunderte Trump-Unterstützer gewaltsam Zugang zum Kapitol verschafften und das Gebäude illegal betraten. Die Behörden haben das Gelände mittlerweile weiträumig abgeriegelt und die Protestler aus dem Gebäude vertrieben. Eine Frau soll nach Angaben der Polizei an den Folgen einer Schussverletzung gestorben sein.
Trump hatte in einem weiteren, von Twitter als problematisch eingestuften Tweet, ein Video veröffentlicht, in dem er die Initiatoren der Ausschreitungen lobte. Facebook, Instagram und YouTube gehen ihrerseits ebenfalls gegen das Video vor und versuchen Kopien davon zu löschen. Instagram kündigte an, dass man alle Posts von Teilnehmern der Zwischenfälle löschen werde.
Das Konto mit dem Namen @realDonaldTrump bleibt jetzt so lange gesperrt, bis die von Twitter als Regelverstöße eingeordneten Tweets gelöscht wurden. Erfolgt die Löschung der fraglichen Posts durch den oder die Nutzer, bleibt das Konto wie üblich für weitere 12 Stunden gesperrt. Aktuell kann der US-Präsident sein bekanntermaßen liebstes Sprachrohr nicht nutzen.
Trump forderte mit Tweets zum Sturm auf das Kapitol auf
Sollten die von Twitter als gefährlich eingestuften Trump-Tweets nicht gelöscht werden, bleibt das Konto dauerhaft gesperrt. Es geht offenbar um Tweets, in denen Trump seine Anhänger dazu aufgerufen hatte, die Straße zum US-Kapitol, dem Sitz der Regierung, herunterzulaufen und sich vor dem Gebäude zu versammeln. Er forderte sie außerdem dazu auf, "das Land zurückzuerobern".Im Lauf des Nachmittags kam es dann zu einem bisher noch nie dagewesenen Zwischenfall, als sich hunderte Trump-Unterstützer gewaltsam Zugang zum Kapitol verschafften und das Gebäude illegal betraten. Die Behörden haben das Gelände mittlerweile weiträumig abgeriegelt und die Protestler aus dem Gebäude vertrieben. Eine Frau soll nach Angaben der Polizei an den Folgen einer Schussverletzung gestorben sein.
Trump hatte in einem weiteren, von Twitter als problematisch eingestuften Tweet, ein Video veröffentlicht, in dem er die Initiatoren der Ausschreitungen lobte. Facebook, Instagram und YouTube gehen ihrerseits ebenfalls gegen das Video vor und versuchen Kopien davon zu löschen. Instagram kündigte an, dass man alle Posts von Teilnehmern der Zwischenfälle löschen werde.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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