EU-Gesundheitsbehörde wurde mitten in Covid-Impfstoff-Tests gehackt
Ausgerechnet jetzt, wo die dringende Prüfung von Impfstoffen gegen die Covid-19-Pandemie auf Hochtouren läuft, wird die European Medicines Agency (EMA) zum Ziel von Angriffen. Über einen solchen hat die Behörde jetzt informiert.
Die EMA ist als Dachverband verschiedener nationaler Gesundheitsbehörden dafür verantwortlich, den Zulassungsprozess von Impfstoffen für das gesamte Territorium der EU durchzuführen. Entsprechend arbeitet die Organisation derzeit auf Hochtouren, da mehrere Anträge für Impfungen gegen das Coronavirus vorliegen. So ist derzeit über den Wirkstoff zu entscheiden, den BioNTech und Pfizer gemeinsam herstellen, ein zweiter Wirkstoff wird vom US-Konzern Moderna ins Rennen geschickt.
Gemeinhin gibt es nie einen guten Zeitpunkt, an dem ein Angriff auf die IT-Infrastruktur passen würde - es gibt aber dann doch solche, die zu den denkbar schlechtesten Momenten gehören. Und das ist hier der Fall. Immerhin geht es nicht einfach nur um die Marktzulassung eines neuen Produktes, sondern auch darum, wie schnell man Menschen vor einer schwerwiegenden Erkrankung schützen und auch ganze Volkswirtschaften mit leichteren Infektionsschutz-Auflagen versehen kann.
BioNTech verlautbarte allerdings schon, dass wohl auch der Server betroffen war, auf dem die Zulassungsanträge verwaltet werden. Einiges deute darauf hin, dass die von dem Unternehmen eingereichten Unterlagen von Unbefugten abgerufen wurden. Daher steht der Verdacht im Raum, dass eine staatliche Organisation oder ein Konkurrent es auf die Forschungsarbeiten an Covid-19-Impfstoffen abgesehen hat.
Gemeinhin gibt es nie einen guten Zeitpunkt, an dem ein Angriff auf die IT-Infrastruktur passen würde - es gibt aber dann doch solche, die zu den denkbar schlechtesten Momenten gehören. Und das ist hier der Fall. Immerhin geht es nicht einfach nur um die Marktzulassung eines neuen Produktes, sondern auch darum, wie schnell man Menschen vor einer schwerwiegenden Erkrankung schützen und auch ganze Volkswirtschaften mit leichteren Infektionsschutz-Auflagen versehen kann.
BioNTech sieht sich als Ziel
Seitens der EMA gibt es keine näheren Informationen dazu, wie schwerwiegend der Angriff auf die Systeme war und welche Folgen dieser nach sich ziehen wird. Man verwies hier auf laufende Ermittlungen, die nicht dadurch gestört werden sollen, dass unkontrolliert wichtige Informationen öffentlich werden. Die zuständigen Polizeibehörden sind jedenfalls eingeschaltet.BioNTech verlautbarte allerdings schon, dass wohl auch der Server betroffen war, auf dem die Zulassungsanträge verwaltet werden. Einiges deute darauf hin, dass die von dem Unternehmen eingereichten Unterlagen von Unbefugten abgerufen wurden. Daher steht der Verdacht im Raum, dass eine staatliche Organisation oder ein Konkurrent es auf die Forschungsarbeiten an Covid-19-Impfstoffen abgesehen hat.
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