Bill Gates: Optimistisch über Covid-19-Impfung, besorgt über Verteilung
Der Microsoft-Co-Gründer meldet sich dieser Tage wieder verstärkt zu Wort, Thema ist wenig überraschend Covid-19. Gestern berichteten wir, dass er sich über Maskenverweigerer wundert, nun hat er sich zum Impfstoff geäußert. Und hier ist er zuversichtlich, aber auch besorgt.
Bill Gates ist gestern auf der auf Gesundheit und Medizin spezialisierten Konferenz STAT Summit aufgetreten, natürlich virtuell, wie es in Corona-Zeiten üblich ist. Und der langjährige CEO des Redmonder Konzerns sprach unter anderem über die jüngsten Durchbrüche bei der Impfstoffforschung.
Gates hat aber auch große Sorgen, nämlich vor der logistischen Seite der Impfstoffverteilung. Denn die von Pfizer und dem deutschen Unternehmen BioNTech entwickelte Impfung muss beim minus 70 Grad Celsius gekühlt werden, die Kühlkette darf unter keinen Umständen unterbrochen werden.
Doch genau davor hat Gates Angst: Denn die Verteilung des Impfstoffes in den USA wird den Bundesstaaten überlassen, die Regierung in Washington scheint das Thema kaum zu interessieren. Der Microsoft-Co-Gründer geht erneut mit der Trump-Administration hart ins Gericht: "Ich mache mir Sorgen, dass die Impfstoffverteilung nicht die richtigen Leute erreicht", sagt Gates. Denn: "Wow, es ist eine dysfunktionale Gruppe von Menschen im Moment (an der Macht)." Gates wünscht sich hier auch eine bessere Klarstellung der Rolle des Militärs in der Verteilung des Impfstoffes, denn derzeit ist diese "trüb", so der 65-Jährige.
Impfgegner machen ihm hingegen weniger Sorgen: "Es gibt immer eine zögerliche Haltung gegenüber Impfstoffen. Es gibt linke Zögerlichkeit bei Impfstoffen, es gibt rechte Zögerlichkeit bei Impfstoffen. Hoffentlich wird es aber nicht so wie das Tragen von Masken, bei denen eine Partei denkt, es sei ein Zeichen der Kapitulation oder ein Mangel an Freiheit."
Siehe auch:
Gute Nachrichten bei Impfstoff
Diese stimmt ihn mehr als optimistisch, so Gates, denn die aktuellen klinischen Studien von Pfizer etwa zeigen, dass ein "moderater Grad an Antikörpern" bereits ausreicht, um Menschen vor Covid-19 zu schützen. Der Impfstoff wurde entwickelt, ohne (gefährliche) Abkürzungen zu nehmen, auch das sei eine gute Nachricht, weil so die Sicherheit gewährleistet sei.Gates hat aber auch große Sorgen, nämlich vor der logistischen Seite der Impfstoffverteilung. Denn die von Pfizer und dem deutschen Unternehmen BioNTech entwickelte Impfung muss beim minus 70 Grad Celsius gekühlt werden, die Kühlkette darf unter keinen Umständen unterbrochen werden.
Doch genau davor hat Gates Angst: Denn die Verteilung des Impfstoffes in den USA wird den Bundesstaaten überlassen, die Regierung in Washington scheint das Thema kaum zu interessieren. Der Microsoft-Co-Gründer geht erneut mit der Trump-Administration hart ins Gericht: "Ich mache mir Sorgen, dass die Impfstoffverteilung nicht die richtigen Leute erreicht", sagt Gates. Denn: "Wow, es ist eine dysfunktionale Gruppe von Menschen im Moment (an der Macht)." Gates wünscht sich hier auch eine bessere Klarstellung der Rolle des Militärs in der Verteilung des Impfstoffes, denn derzeit ist diese "trüb", so der 65-Jährige.
Impfgegner machen ihm hingegen weniger Sorgen: "Es gibt immer eine zögerliche Haltung gegenüber Impfstoffen. Es gibt linke Zögerlichkeit bei Impfstoffen, es gibt rechte Zögerlichkeit bei Impfstoffen. Hoffentlich wird es aber nicht so wie das Tragen von Masken, bei denen eine Partei denkt, es sei ein Zeichen der Kapitulation oder ein Mangel an Freiheit."
Siehe auch:
Infografik: Bill Gates - Das Leben des Microsoft-Gründers
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