Hacker lässt Türchen tausender Paket-Boxen in Moskau aufgehen
Im Grunde war es fast schon ein zu erwartender Angriff: In Moskau ließ ein Unbekannter die Türen von zahlreichen Paket-Abholboxen zeitgleich im gesamten Stadtgebiet aufgehen.
In der russischen Hauptstadt stehen diverse Systeme, wie sie hierzulande von der Deutschen Post als Packstation betrieben werden. Der dortige Anbieter heißt PickPoint und betreibt rund 8000 einzelne Boxen in den Stadtgebieten von Moskau und Saint Petersburg. Dieser ist nun zum Ziel eines Angriffs geworden.
Wie das US-Magazin ZDNet berichtet, gelang es einem Hacker, alle belegten Paket-Boxen in Moskau gleichzeitig aufgehen zu lassen. Das betraf 2732 Türen, die eigentlich nur vom Empfänger mit einem entsprechenden Code zu öffnen sein sollten. Das Unternehmen bestätigte den Vorfall und teilte mit, die Behörden eingeschaltet zu haben. Die Motive der Tat bleiben derzeit noch im Unklaren.
Derzeit ist auch noch nicht genau geklärt, ob und in welchem Umfang plötzlich zugänglich gewordene Pakete gestohlen wurden. Eine ganze Reihe von Social Media-Posts verweisen jedoch darauf, dass bei dem Vorfall zahlreiche Wachmänner und Grundstückseigentümer sehr gute Reaktionen zeigten. An vielen Orten übernahmen sie kurzerhand eine Zugangskontrolle zu den Paketstationen und sorgten dafür, dass die Fehlfunktion keine Diebe anlockt. Lediglich gegen Nachweis, der eigentliche Empfänger zu sein, bekam man hier sein Paket ausgehändigt.
Wie das US-Magazin ZDNet berichtet, gelang es einem Hacker, alle belegten Paket-Boxen in Moskau gleichzeitig aufgehen zu lassen. Das betraf 2732 Türen, die eigentlich nur vom Empfänger mit einem entsprechenden Code zu öffnen sein sollten. Das Unternehmen bestätigte den Vorfall und teilte mit, die Behörden eingeschaltet zu haben. Die Motive der Tat bleiben derzeit noch im Unklaren.
Hilfe kam schnell
Derzeit ist noch unklar, wie genau der Angreifer hier zum Erfolg kommen konnte. PickPoint schweigt sich über die technischen Details aus und es gibt bisher auch keine anderen Quellen, die näheres zu der Schwachstelle und dem eingesetzten Exploit sagen könnten. Der Betreiber erklärte lediglich, dass durch die Attacke Teile der Netzwerk-Funktionen generell in Mitleidenschaft gezogen wurden und es daher etwas dauern wird, bis die Abholstationen wieder in Betrieb genommen werden können.Derzeit ist auch noch nicht genau geklärt, ob und in welchem Umfang plötzlich zugänglich gewordene Pakete gestohlen wurden. Eine ganze Reihe von Social Media-Posts verweisen jedoch darauf, dass bei dem Vorfall zahlreiche Wachmänner und Grundstückseigentümer sehr gute Reaktionen zeigten. An vielen Orten übernahmen sie kurzerhand eine Zugangskontrolle zu den Paketstationen und sorgten dafür, dass die Fehlfunktion keine Diebe anlockt. Lediglich gegen Nachweis, der eigentliche Empfänger zu sein, bekam man hier sein Paket ausgehändigt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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