Nvidia GeForce RTX 3080: Erste Tests belegen hohe Raytracing-Power

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Am heutigen Tag war es soweit. Nvidia lüftete das Review-Embargo für seine neue Flaggschiff-Grafikkarte, die GeForce RTX 3080. Allerdings beziehen sich alle erschienen unabhängigen Tests ausschließlich auf Nvidias eigene Foun­ders Edition der RTX 3080. Die ersten unabhängigen Tests der brandneuen High-End-Grafikkarte GeForce RTX 3080 von Nvidia wurden heute veröffentlicht. Diese beziehen sich allesamt exklusiv auf die vom GPU-Spezialisten selbst produzierte Founders Edition der Karte, inklusive deren Kühleigenschaften und Lüfterlautstärke. Tests von Drittanbieterkarten dürfen ab morgen erscheinen.

4K-Benchmarks zeigen hohe Leistung der RTX 3080

Um es gleich vorwegzunehmen: Die leistungsstarke Ampere-GPU GA102-200 auf der RTX 3080 liefert in Kombination mit 10 Gigabyte GDDR6X-VRAM eine im Schnitt rund 30 Prozent höhere Leistung als das bisherige Nvidia-Topprodukt im Desktop-Segment, die GeForce RTX 2080 Ti. Wie bei Vergleichen zwischen unterschiedlichen Grafikkarten allerdings üblich, fällt das Performance-Delta je nach Anwendung beziehungsweise Spiel mal kleiner und mal grö­ßer aus.



So berichtet beispielsweise HardwareUnboxed darüber, dass die GeForce RTX 3080 in Sonys Horizon Zero Dawn unter 4K-Auflösung ein Leistungsplus von 43 Prozent gegenüber der RTX 2080 Ti erzielt. In Gears 5 von Microsoft schrumpft dieser Vorsprung jedoch auf 24 Prozent und in Wolfenstein Youngblood von Bethesda auf 22 Prozent.

Das deutsche Spielemagazin Gamestar hat ebenfalls eine Reihe von Benchmarks ver­öf­fent­licht, die ganz ähnliche Ergebnisse aufzeigen. So rechnet die RTX 3080 in 4K-Auf­lösung durchschnittlich 31 Prozent schneller als die RTX 2080 Ti und 66 Prozent schneller als die RTX 2080 Super. In Ubisofts Assassin's Creed: Odyssey sind es 40 Prozent Per­for­mance-Zuwachs beim Wechsel von einer RTX 2080 Ti zu einer RTX 3080. In Shadow of the Tomb Raider von Square Enix allerdings lediglich 26 Prozent.

Weiter geht es mit dem Test von Tech­Power­Up. Diese Hardware-Seite sieht die RTX 3080 in Witcher 3 und Red Dead Re­demp­tion 2, je­weils in 4K-Auflösung, um 24 respektive 27 Prozent schneller als die RTX 2080 Ti. Guru­3D berichtet von einem Performance-Un­ter­schied zwischen diesen beiden Karten von 39 Prozent in EAs Weltkriegsshooter Battlefield 5. Toms­hard­ware attestiert dem neuen Nvidia-Flaggschiff im Vergleich zum alten ein Leis­tungs­plus von 26 Prozent in Tom Clancy's The Division 2 und von 23 Prozent in Forza Horizon 4.

Raytracing ist das Ass im Ärmel

Bei den umfassenden Testberichten fällt zudem auf, dass sich Nvidias Arbeiten im Be­reich der Raytracing-(RT)-Kerne offenbar ausgezahlt haben. So fällt der Leis­tungs­un­ter­schied zwisch­en der RTX 3080 und der RTX 2080 Ti nämlich bei Spielen mit Raytracing-Un­ter­stüt­zung größer aus, wenn die entsprechenden RT-Features angeschaltet werden. Die neue Am­pere-GPU auf der RTX 3080 rechnet beispielsweise in Remedys Shooter Control oder in Metro Exodus rund 40 Prozent (4K-Auflösung ohne DLSS) schneller als die Turing-GPU der RTX 2080 Ti sobald Raytracing aktiv ist. Ohne RT-Funktionen sind es um die 25 Prozent. Das berichten etwa Computerbase und Eurogamers Digital Foundry übereinstimmend.

Die Benchmark-Ergebnisse von unterschiedlichen Outlets des heutigen Tages zu­sam­men­ge­nom­men zeichnen - zumindest gemessen am Preis-Leistungsverhältnis - ein durchweg po­si­tiv­es Bild von Nvidias GeForce RTX 3080. Obsolet macht die neue Grafikkarte die ältere GeForce RTX 20-Serie allerdings nicht, auch wenn so manche Fanboys dies bei der Ent­hül­lung des neuen Nvidia-Topmodells ein bisschen so suggeriert hatten. Zu beachten ist au­ßer­dem, dass sich der GPU-Spezialist die Mehrleistung in Bildern pro Sekunde auch durch ein gesteigertes Power-Budget erkauft. Die RTX 3080 zieht unter Last bis zu 320 Watt aus einem PC-Netzteil. Das liegt rund 50 Watt über dem Höchstwert einer RTX 2080 Ti.

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