Neue Architektur: Intels Prozessoren der neuen Generation sind da
Intel hat mit Tiger Lake-U die neuen Notebook-Prozessoren der 11. Core-Generation vorgestellt. Die Chips sollen bis zu 20 Prozent mehr Leistung in Office-Szenarien bieten und dank Intel Xe-Grafik auch bei Spielen einen kräftigen Zuwachs liefern.
"Tiger Lake" ist Intels Versuch, sich im Bereich der mobilen Geräte gegen den aufstrebenden Rivalen AMD und dessen Ryzen-Line-up zu wehren. Das Unternehmen stellt dazu seine Notebook-Prozessoren der 11. Core-Generation offiziell vor, die unter anderem bis zu vier neue "Willow Cove"-Rechenkerne mit Taktraten von bis zu 4,8 Gigahertz mitbringen.
Tiger Lake: Mit der 11. Core-Generation führt Intel eine neue CPU- und GPU-Architektur ein.
Als weitere Neuerungen der Tiger Lake-Plattform führt Intel die Unterstützung von Technologien wie Thunderbolt 4, USB 4 und PCI Express 4.0 auf. Ein Funkmodul nach dem Standard Wi-Fi 6 ist ebenfalls Bestandteil der Plattform. Im direkten Vergleich mit den älteren Ice Lake-Chips sollen die Core-Prozessoren der 11. Generation mehr Performance pro Watt abliefern und ein beachtliches Plus im Bereich der Akkulaufzeit ermöglichen.
Zusammengenommen führt das zur vollmundigen Behauptung Intels, dass die 11. Core-Generation die besten Prozessoren für flache und leichte Notebooks sind.
Das Tiger Lake-Topmodell ist der Core i7-1185G7, der einen Basistakt von 3,0 Gigahertz und einen maximalen Turbo-Takt von 4,8 Gigahertz bietet. Bei Auslastung aller vier Rechenkerne soll der Boost-Takt immerhin noch bei 4,3 Gigahertz liegen. Das sind im Vergleich zu den Ice Lake-Chips der 10. Generation deutliche Steigerungen. Außerdem integriert der Prozessor die Grafikeinheit Intel Iris Xe mit 96 EUs (Executing Units - Shader Cluster) und einem Maximaltakt von 1,35 Gigahertz.
Dank verbessertem Energiemanagement sollen Tiger Lake-Geräte länger durchhalten.
Die wahrlich großen Fortschritte erzielt Intel bei seinen Tiger Lake-SoCs aber, eigenen Angaben nach, dank der Iris Xe-GPU bei Grafikberechnungen. Das Leistungspotential in diesem Bereich soll sich verdoppelt haben, was laut Intel weit mehr Vorteile für das Nutzererlebnis insgesamt mit sich bringe, als die Anzahl der Rechenkerne zu steigern. Diese Anmerkung ist natürlich als Spitze gegenüber dem Erzrivalen AMD zu verstehen, der Intel aktuell mit vergleichbaren Ryzen-Prozessoren diesbezüglich übertrumpfen kann.
Ein Core-Prozessor der 11. Generation mit Iris Xe-GPU soll je nach Anwendung vergleichbare oder gar bessere Grafikleistung erreichen können als ein Chip der 10. Generation im Zusammenspiel mit einer dedizierten Grafiklösung wie der Nvidia GeForce MX350. Bei Full-HD-Auflösung soll somit der Genuss von modernen, intensiven Spieleerfahrungen auf ultra-kompakten Laptops oder 2-in-1s zur Realität werden. Des Weiteren unterstützen die Prozessoren der 11. Generation dank der neuen GPU nun externe 8K-HDR-Displays sowie bis zu vier 4K-HDR-Bildschirme gleichzeitig.
Überdies führt Intel Optimierungen im Bereich der integrierten künstliche Intelligenz-Routinen der Prozessoren auf. Diese sollen neue Features wie verschiedene Live-Effekte für Videokonferenzen oder qualitativ hochwertige Fotoverbesserungen ermöglichen.
Wichtiges Siegel: Hinter dem neuen Intel Evo-Logo verbergen sich sehr nützliche Features
Laptops oder andere Mobilcomputer, die künftig das Intel Evo-Logo ziert, müssen mitunter über neun Stunden Akkulaufzeit (mit einer vollständigen Aufladung) unter realistischen Anwendungsbedingungen bieten, Wi-Fi 6 und Thunderbolt 4 mitbringen sowie Fast Charging (in 30 Minuten genug Ladung für vier Stunden Laufzeit) liefern sowie das Aufwachen aus dem Ruhezustand in weniger als einer Sekunde unterstützen. Laut Intel sollten bis Ende des Jahres mehr als 20 Geräte mit Evo-Zertifikat auf dem Markt erhältlich sein.
Die ersten neuen Laptops, 2-in-1s und Convertibles mit Intels Core i7-, Core i5- und Core i3-Prozessoren der 11. Generation werden in den kommenden Tagen und Wochen im internationalen Handel verfügbar sein. Intel spricht von über 150 entsprechenden Geräte-Designs von Herstellern wie Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo, LG, MSI, Razer und Samsung.
Wir werden darüber berichten.
Siehe auch:
Xe-GPU und andere Technologien geben ihr Intel-Debüt
Die Tiger Lake-Chips werden in einem verbesserten 10-Nanometer-(nm)-Verfahren produziert, welches Intel als SuperFin-Design bezeichnet. Die SoC-Modelle (System on a Chip) sind außerdem die ersten Intel-CPUs, bei denen die neue Iris Xe-Grafikeinheit Einzug erhält. Für das Notebook-Segment verfügt diese über bis zu 96 Recheneinheiten und soll die Leistung bisheriger integrierter Intel-Grafiklösungen im Optimalfall verdoppeln.
Tiger Lake: Mit der 11. Core-Generation führt Intel eine neue CPU- und GPU-Architektur ein.
Als weitere Neuerungen der Tiger Lake-Plattform führt Intel die Unterstützung von Technologien wie Thunderbolt 4, USB 4 und PCI Express 4.0 auf. Ein Funkmodul nach dem Standard Wi-Fi 6 ist ebenfalls Bestandteil der Plattform. Im direkten Vergleich mit den älteren Ice Lake-Chips sollen die Core-Prozessoren der 11. Generation mehr Performance pro Watt abliefern und ein beachtliches Plus im Bereich der Akkulaufzeit ermöglichen.
Zusammengenommen führt das zur vollmundigen Behauptung Intels, dass die 11. Core-Generation die besten Prozessoren für flache und leichte Notebooks sind.
Intels neues Prozessorporfolio für Ultra-Portables
Heute kündigte Intel insgesamt neun neue Core-Prozessoren der 11. Generation an. Darunter befinden sich sowohl U-Serie-Chips mit einer TDP (Thermal Design Power) von bis zu 28 Watt, welche der Hersteller ab sofort offiziell als UP3-Serie bezeichnet, als auch Modelle der Y-Serie mit bis zu 15 Watt TDP, die jetzt UP4-Reihe genannt werden.Das Tiger Lake-Topmodell ist der Core i7-1185G7, der einen Basistakt von 3,0 Gigahertz und einen maximalen Turbo-Takt von 4,8 Gigahertz bietet. Bei Auslastung aller vier Rechenkerne soll der Boost-Takt immerhin noch bei 4,3 Gigahertz liegen. Das sind im Vergleich zu den Ice Lake-Chips der 10. Generation deutliche Steigerungen. Außerdem integriert der Prozessor die Grafikeinheit Intel Iris Xe mit 96 EUs (Executing Units - Shader Cluster) und einem Maximaltakt von 1,35 Gigahertz.
Dank verbessertem Energiemanagement sollen Tiger Lake-Geräte länger durchhalten.
Mehr CPU-Performance, aber die Xe ist der Star
Die von Intel versprochenen Performance-Steigerungen von bis zu 20 Prozent im Office-Bereich sind nicht bahnbrechend, aber beachtlich, sofern sie auch tatsächlich so von unabhängigen Testern bestätig werden können. Die neuen CPUs sollen darüber hinaus durch die Plattformverbesserungen etwa beim kontinuierlichen Streaming von Videoinhalten mehr als eine Stunde zusätzliche Akkulaufzeit ermöglichen.Die wahrlich großen Fortschritte erzielt Intel bei seinen Tiger Lake-SoCs aber, eigenen Angaben nach, dank der Iris Xe-GPU bei Grafikberechnungen. Das Leistungspotential in diesem Bereich soll sich verdoppelt haben, was laut Intel weit mehr Vorteile für das Nutzererlebnis insgesamt mit sich bringe, als die Anzahl der Rechenkerne zu steigern. Diese Anmerkung ist natürlich als Spitze gegenüber dem Erzrivalen AMD zu verstehen, der Intel aktuell mit vergleichbaren Ryzen-Prozessoren diesbezüglich übertrumpfen kann.
Ein Core-Prozessor der 11. Generation mit Iris Xe-GPU soll je nach Anwendung vergleichbare oder gar bessere Grafikleistung erreichen können als ein Chip der 10. Generation im Zusammenspiel mit einer dedizierten Grafiklösung wie der Nvidia GeForce MX350. Bei Full-HD-Auflösung soll somit der Genuss von modernen, intensiven Spieleerfahrungen auf ultra-kompakten Laptops oder 2-in-1s zur Realität werden. Des Weiteren unterstützen die Prozessoren der 11. Generation dank der neuen GPU nun externe 8K-HDR-Displays sowie bis zu vier 4K-HDR-Bildschirme gleichzeitig.
Überdies führt Intel Optimierungen im Bereich der integrierten künstliche Intelligenz-Routinen der Prozessoren auf. Diese sollen neue Features wie verschiedene Live-Effekte für Videokonferenzen oder qualitativ hochwertige Fotoverbesserungen ermöglichen.
Intel Evo-Label als Garant für hochmoderne Mobil-PCs
Zusammen mit den neuen Tiger Lake-CPUs kündigt Intel auch einen neuen Zertifizierungsstandard namens Intel Evo an. Dieser basiert auf den bereits zuvor im Rahmen von Project Athena mit Herstellern ausgehandelten Spezifikationen, hebt die Messlatte jedoch noch einmal deutlich an.
Wichtiges Siegel: Hinter dem neuen Intel Evo-Logo verbergen sich sehr nützliche Features
Laptops oder andere Mobilcomputer, die künftig das Intel Evo-Logo ziert, müssen mitunter über neun Stunden Akkulaufzeit (mit einer vollständigen Aufladung) unter realistischen Anwendungsbedingungen bieten, Wi-Fi 6 und Thunderbolt 4 mitbringen sowie Fast Charging (in 30 Minuten genug Ladung für vier Stunden Laufzeit) liefern sowie das Aufwachen aus dem Ruhezustand in weniger als einer Sekunde unterstützen. Laut Intel sollten bis Ende des Jahres mehr als 20 Geräte mit Evo-Zertifikat auf dem Markt erhältlich sein.
Die ersten neuen Laptops, 2-in-1s und Convertibles mit Intels Core i7-, Core i5- und Core i3-Prozessoren der 11. Generation werden in den kommenden Tagen und Wochen im internationalen Handel verfügbar sein. Intel spricht von über 150 entsprechenden Geräte-Designs von Herstellern wie Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo, LG, MSI, Razer und Samsung.
Wir werden darüber berichten.
| Intel Core Prozessoren der 11. Generation (Tiger Lake-U) | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Modell | Cores / Threads | Basis-Takt | Max. Takt | Cache (MB) | Iris Xe (EU) | DDR4 / LPDDR4x | TDP |
| i7-1185G7 | 4C / 8T | 3,0 | 4,8 | 12 | 96 | 3200 / 4266 | 28W |
| i7-1165G7 | 4C / 8T | 2,8 | 4,7 | 12 | 96 | 3200 / 4266 | 28W |
| i5-1135G7 | 4C / 8T | 2,4 | 4,2 | 8 | 80 | 3200 / 4266 | 28W |
| i3-1125G4* | 4C / 8T | 2,0 | 3,7 | 8 | 48 | 3200 / 3733 | 28W |
| i3-1115G4 | 2C / 4T | 3,0 | 4,1 | 6 | 48 | 3200 / 3733 | 28W |
| i7-1160G7 | 4C / 8T | 1,2 | 4,4 | 12 | 96 | - / 4266 | 15W |
| i5-1130G7 | 4C / 8T | 1,1 | 4,0 | 8 | 80 | - / 4266 | 15W |
| i3-1120G4* | 4C / 8T | 1,1 | 3,5 | 8 | 48 | - / 4266 | 15W |
| i3-1110G4 | 2C / 4T | 1,8 | 3,9 | 6 | 48 | - / 4266 | 15W |
| * Erscheint erst 2021 | |||||||
Siehe auch:
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Intels Aktienkurs in Euro
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