Chrome 85: Google beseitigt Sicherheitslücke in der WebGL-API
Der Suchmaschinenkonzern Google hat eine Schwachstelle in der WebGL-API, einer Komponente des Chrome-Browsers, entfernt. Über die Sicherheitslücke hatten Angreifer die Möglichkeit, Code auf dem PC des Nutzers auszuführen. Das Update soll in den nächsten Tagen verteilt werden.
Die Schwachstelle wird unter der Bezeichnung "CVE-2020-6492" geführt und als schwerwiegend eingestuft. Laut Bleeping Computer konnte die WebGL-API bestimmte Objekte im Speicher nicht korrekt verwalten, sodass die Software von Angreifern dazu gebracht werden konnte, fremden Code auszuführen. Von der Schwachstelle sind die stabile Chrome-Version 81.0.4044.138, die Dev-Version 84.0.4136.5 und die Canary-Version 84.0.4143.7 betroffen.
Bei WebGL handelt es sich um eine JavaScript-Schnittstelle, die von einigen Browsern dazu verwendet wird, interaktive 2D- und 3D-Grafiken ohne zusätzliche Erweiterungen darstellen zu können. Die API wird seit einiger Zeit auch von Google Chrome genutzt.
Zunächst wurde der Patch lediglich in die Beta-Version des Browsers eingebaut. Der Bugfix soll mit dem Update auf die Version 85.0.4149.0 in einen finalen Build des Chrome-Browsers integriert werden. Der offiziellen Release-Timeline zufolge möchte Google die Aktualisierung heute ausliefern. Damit dürfte das Problem dann bald der Vergangenheit angehören.
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Bei WebGL handelt es sich um eine JavaScript-Schnittstelle, die von einigen Browsern dazu verwendet wird, interaktive 2D- und 3D-Grafiken ohne zusätzliche Erweiterungen darstellen zu können. Die API wird seit einiger Zeit auch von Google Chrome genutzt.
Schwachstelle womöglich nicht ausgenutzt
Da mit Hilfe der Schwachstelle beliebiger Code auf dem Computer des Nutzers ausgeführt werden konnte, hatten Hacker unter bestimmten Umständen die Option, ein komplettes System zu übernehmen. Ob die Sicherheitslücke in der Praxis ausgenutzt wurde, ist jedoch nicht bekannt.Zunächst wurde der Patch lediglich in die Beta-Version des Browsers eingebaut. Der Bugfix soll mit dem Update auf die Version 85.0.4149.0 in einen finalen Build des Chrome-Browsers integriert werden. Der offiziellen Release-Timeline zufolge möchte Google die Aktualisierung heute ausliefern. Damit dürfte das Problem dann bald der Vergangenheit angehören.
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