Alle gegen Apple: Auch Facebook kritisiert App-Store-Regeln massiv
Nachdem Microsoft das Vorhaben, seine Game-Streaming-Plattform xCloud auch auf iOS-Geräten wie dem iPhone anzubieten, überraschend aufgegeben hat, feuerte der Softwarekonzern scharf in Richtung Apple. Jetzt bekommt man Unterstützung von Facebook.
Facebook schloss sich jetzt laut der New York Times der massiven Kritik an Apples App-Store-Regeln an, die Microsoft jüngst nach der Entscheidung gegen die Einführung von xCloud unter iOS geäußert hatte. Die Redmonder warfen Apple vor, seine Position als Entwickler von iOS und Betreiber des App Stores zu missbrauchen, um willkürliche und wettbewerbshindernde Regeln durchzusetzen.
Bei Facebook wollte man eigentlich mit der Facebook Gaming App für iOS ähnliche Features bieten, wie sie in der Android-Version der App verfügbar sind. Neben dem Hauptzweck der App, dem Ansehen von Spiele-Streams, sollten auch Mini-Spiele geboten werden, wie sie auch in der Haupt-App von Facebook oder auf der Website des Sozialen Netzwerks zur Verfügung stehen.
Facebook behauptet nun, dass Apple seine Gaming-App in der ursprünglichen Form nicht in den App Store aufnehmen wollte, obwohl die Android-Version nachweislich hauptsächlich für das Betrachten von Spiele-Streams verwendet wird. Durch Apples harte Linie habe man nun auf die Mini-Spiele in der Gaming-App verzichtet und bringt sie ohne diesen Bereich in den App Store, so das Unternehmen.
Apple habe selbst auf Versuche, Gespräche über die App zu führen, nicht reagiert. Apple beschere der gesamten Spieleindustrie mit seinem Verhalten große Probleme, was letztlich den Entwicklern, den Spielenutzern und der Innovation im Gaming-Segment Schaden zufüge, so das Facebook-Management.
Apple verteidigte sein Verhalten bisher damit, dass man die über Drittanbieter-Plattformen auf seinen Geräten angebotenen Spiele nicht prüfen könne, um mögliche Probleme auszuschließen. Gleichzeitig lässt Apple allerdings wie alle anderen Betriebssystem-Anbieter für mobile Geräte die Apps von Streaming-Diensten wie Netflix, YouTube oder Amazon Prime auf seine Plattform, bei denen die Möglichekeit zur inhaltlichen Prüfung von Millionen Inhalten ebenfalls fehlt.
Bei Facebook wollte man eigentlich mit der Facebook Gaming App für iOS ähnliche Features bieten, wie sie in der Android-Version der App verfügbar sind. Neben dem Hauptzweck der App, dem Ansehen von Spiele-Streams, sollten auch Mini-Spiele geboten werden, wie sie auch in der Haupt-App von Facebook oder auf der Website des Sozialen Netzwerks zur Verfügung stehen.
Apple bleibt hart
Genau dies wollte Apple jedoch nicht zulassen. Der US-Konzern verhinderte die Veröffentlichung der Facebook Gaming App unter iOS bisher, weil die App Store-Richtlinien explizit den Vertrieb von konkurrierenden Plattformen zum Zugriff auf Spiele unter iOS untersagen. Apple pocht darauf, dass der Hauptzweck von Facebook Gaming die Mini-Spiele sind, was Facebook jedoch mit Nutzungsdaten zur Android-Version der App zu widerlegen versuchte.Facebook behauptet nun, dass Apple seine Gaming-App in der ursprünglichen Form nicht in den App Store aufnehmen wollte, obwohl die Android-Version nachweislich hauptsächlich für das Betrachten von Spiele-Streams verwendet wird. Durch Apples harte Linie habe man nun auf die Mini-Spiele in der Gaming-App verzichtet und bringt sie ohne diesen Bereich in den App Store, so das Unternehmen.
Apple habe selbst auf Versuche, Gespräche über die App zu führen, nicht reagiert. Apple beschere der gesamten Spieleindustrie mit seinem Verhalten große Probleme, was letztlich den Entwicklern, den Spielenutzern und der Innovation im Gaming-Segment Schaden zufüge, so das Facebook-Management.
Apple verteidigte sein Verhalten bisher damit, dass man die über Drittanbieter-Plattformen auf seinen Geräten angebotenen Spiele nicht prüfen könne, um mögliche Probleme auszuschließen. Gleichzeitig lässt Apple allerdings wie alle anderen Betriebssystem-Anbieter für mobile Geräte die Apps von Streaming-Diensten wie Netflix, YouTube oder Amazon Prime auf seine Plattform, bei denen die Möglichekeit zur inhaltlichen Prüfung von Millionen Inhalten ebenfalls fehlt.
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