Erwischt: OnePlus liefert neue Geräte mit Facebook-Bloatware aus
OnePlus liefert seine neuen Geräte mit Facebook-Bloatware aus: Die neue Nord-Serie ist ebenso betroffen wie das OnePlus 8. Die Smartphones sind mit Facebook-Diensten ausgestattet, die nicht deinstalliert werden können.
Ärger um sogenannte Bloatware auf Android-Handys gibt es schon länger - wobei man zuletzt immer weniger von solchen vorinstallierten Anwendungen gehört hatte. Nun hat Max Weinbach bei Twitter ein paar Screenshots geteilt, die zeigen, dass OnePlus bei seinen neu vorgestellten Geräten diese Praxis nutzt. In einem Bericht erläutert das Online-Magazin Android Police nun, warum das kritisch zu betrachten ist. "Die fragliche OxygenOS-Bloatware stammt von der wohl zwielichtigsten Firma von allen - Facebook", so Android Police: "Das ist alarmierend, wenn man bedenkt, dass es absolut keine Klarheit über die Art der Informationen gibt, die mit Facebook ausgetauscht werden."
Zudem hat es den Anschein, dass man die Bloatware in allen Regionen finden kann, in denen OnePlus-Telefone mit OxygenOS ausgeliefert werden - also so ziemlich überall außer in China. Das Problem dabei: Die einzelnen Apps kann man deinstallieren, die Hintergrunddienste aber nicht. Die Dienste lassen sich aber nach ersten Erkenntnissen deaktivieren, ohne dass es zu weiteren Einschränkungen kommt.
Verschiedene App sund Dienste sind vorinstalliert. Foto: Android Police
Siehe auch:
Zudem hat es den Anschein, dass man die Bloatware in allen Regionen finden kann, in denen OnePlus-Telefone mit OxygenOS ausgeliefert werden - also so ziemlich überall außer in China. Das Problem dabei: Die einzelnen Apps kann man deinstallieren, die Hintergrunddienste aber nicht. Die Dienste lassen sich aber nach ersten Erkenntnissen deaktivieren, ohne dass es zu weiteren Einschränkungen kommt.
Verschiedene App sund Dienste sind vorinstalliert. Foto: Android Police
Keine Updates für ältere Geräte
Die einzige gute Nachricht ist laut Android Police, dass es (bisher) kein Update für ältere Smartphones wie das OnePlus 7T gibt, das nachträglich die Bloatware mit einer Aktualisierung nachlädt. Auf Nachfrage bestätige OnePlus laut Android Police, dass diese Facebook-Anwendungen und -Dienste weiterhin auf den Geräten vorinstalliert werden, die in Europa, Indien und Nordamerika verkauft werden. Besitzer der betroffenen Geräte sind aber verständlicherweise darüber verärgert.Datenschutz-Problem
Dass besonders Facebook auf dieses System setzt, machte der Konzern schon im vergangenen Jahr klar. Facebook macht da keinen Hehl daraus und bestätigte, dass es entsprechende Vereinbarungen mit mehreren Smartphone-Herstellern gebe. Problematisch kann das aber schnell werden - denn beim Kauf macht einen niemand darauf aufmerksam, ob oder welche Bloatware sich auf dem Gerät befindet, ob diese deinstalliert werden kann und welche Rechte für die Apps standardmäßig eingeräumt werden.Siehe auch:
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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