OnePlus Nord macht alles richtig:
Die ersten Tester sind begeistert
OnePlus hat seine Erfolgsgeschichte mit dem Slogan "Flaggschiff-Killer" gestartet, doch zuletzt war man von den Kampfpreisen der Anfangstage recht weit entfernt. Mit dem OnePlus Nord soll es wieder zurück zu den Wurzeln gehen und die ersten Tests klären, ob das Vorhaben gelingt.
Mit dem OnePlus Nord will der chinesische Hersteller die Mittelklasse (zurück)erobern, diese mischte man 2014 auf, als man das OnePlus One veröffentlicht hat. Ein ähnlich gutes Preis/Leistungs-Verhältnis soll auch das OnePlus Nord bieten, dieses bekommt man bereits ab 399 Euro. Heute ist nun die Sperrfrist für Tests gefallen und laut den großen Fachmedien und -blogs hat OnePlus vieles, wenn nicht sogar alles richtig gemacht.
Und The Verge kommt zum Schluss, dass OnePlus genau die richtigen Kompromisse getroffen habe. Das OnePlus Nord ist laut Porter ein "solides Mittelklasse-Smartphone", perfekt sei es aber auch nicht. Es habe gute Spezifikationen und ein großes Spektrum an Kameras, in der Praxis wird diese Hardware aber nicht ganz ausgenutzt. Die Kameraleistung ist etwa "ok", aber nicht exzellent. Laut des Blogs gebe es aber keinen Bereich, in dem das Gerät versagt - Kompromisse sind in dieser Preisklasse indes normal.
Beim Design spürt man laut Ars Technica kaum oder keine Unterschiede zur Top-Klasse, es fühlt sich äußerlich nicht billiger an. Amadeo fragt sich allerdings, ob das Gerät tatsächlich sechs Kamera-Linsen braucht (vier hinten, zwei vorne), denn eine gute Optik ist besser als vier mittelmäßige. Dennoch sei das OnePlus Nord ein "überraschend starkes Argument gegen das iPhone SE".
Die erwähnten Kompromisse betreffen das Fehlen von kabellosem Aufladen und Wasserschutz, aber das kann man durchaus verschmerzen, so der Engadget-Tester: "Es gab noch nie so viel Auswahl, so viele leistungsfähige Telefone mit verlockenden Kosten-Leistungs-Verhältnissen."
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The Verge
Jon Porter, Tester des bekannten Blogs The Verge, stellt anfangs fest, dass man hier nicht ganz von einer "Rückkehr zu den Wurzeln" sprechen könne, da die eher hochpreisigen OnePlus-Geräte nicht verschwinden. Vielmehr sei das ein "nächster Schritt", da OnePlus sein Lineup erweitert. Der Hersteller musste hier aber einige harte Entscheidungen treffen, nämlich welche Features man exklusiv bei den Flaggschiffen lässt und welche auch die Nord-Geräte haben sollen.Und The Verge kommt zum Schluss, dass OnePlus genau die richtigen Kompromisse getroffen habe. Das OnePlus Nord ist laut Porter ein "solides Mittelklasse-Smartphone", perfekt sei es aber auch nicht. Es habe gute Spezifikationen und ein großes Spektrum an Kameras, in der Praxis wird diese Hardware aber nicht ganz ausgenutzt. Die Kameraleistung ist etwa "ok", aber nicht exzellent. Laut des Blogs gebe es aber keinen Bereich, in dem das Gerät versagt - Kompromisse sind in dieser Preisklasse indes normal.
Ars Technica
Ron Amadeo von Ars Technica meint, dass das OnePlus Nord zwar einen seltsamen Namen habe, aber für den Preis ein "ziemlich spektakuläres Set an Features" biete. Amadeo geht sogar so weit, dass er es als "eines der besten Android-Smartphones am Markt" bezeichnet. Highlights habe das OnePlus Nord zur Genüge, allen voran das 90Hz-Display. Der Snapdragon 765G ist zwar schwächer als das Flaggschiff Snapdragon 865, allerdings ist es ein verhältnismäßig kleiner Rückschritt.Beim Design spürt man laut Ars Technica kaum oder keine Unterschiede zur Top-Klasse, es fühlt sich äußerlich nicht billiger an. Amadeo fragt sich allerdings, ob das Gerät tatsächlich sechs Kamera-Linsen braucht (vier hinten, zwei vorne), denn eine gute Optik ist besser als vier mittelmäßige. Dennoch sei das OnePlus Nord ein "überraschend starkes Argument gegen das iPhone SE".
Engadget
Ähnlich ist der Grundtenor bei Engadget: Mat Smith bezeichnet die Kompromisse als "nahezu unsichtbar" und meint, dass die Specs vermuten lassen, dass das Nord dem Hype gerecht wird. Smith stört sich allerdings nicht an der Anzahl der Kamera-Sensoren und hat auch einiges an Lob für die Ergebnisse übrig. Lediglich die 2-Megapixel-Macro-Linse bezeichnet er als "weitgehend sinnlos". Smith: "OnePlus hat oft den Ruf, bei Smartphone-Kameras zu wenig zu liefern, aber das war bei Nord nicht der Fall."Die erwähnten Kompromisse betreffen das Fehlen von kabellosem Aufladen und Wasserschutz, aber das kann man durchaus verschmerzen, so der Engadget-Tester: "Es gab noch nie so viel Auswahl, so viele leistungsfähige Telefone mit verlockenden Kosten-Leistungs-Verhältnissen."
Weitere Tests
Auch andere Seiten sind voll des Lobes für das OnePlus Nord: Cnet bezeichnet es als "hervorragendes und erschwingliches 5G-Smartphone", Wired lobt Bildschirm, solide Kameras, Performance und Akkulaufzeit und der Guardian bezeichnet das Nord als "wahres Schnäppchen".
Auf YouTube ansehen| Technische Daten zum Oneplus Nord | |
|---|---|
| Display | 6,44 Zoll AMOLED, Gorilla Glass 5 |
| Auflösung | 2400 x 1080 Pixel, 408 ppi, Seitenverhältnis 20:9, 90 Hz |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 765G (5G-fähig) |
| Speicher | 8/12 GB LPDDR4X, 128/256 GB UFS 2.1 |
| Hauptkamera | 48 MP Hauptsensor f/1.75, 8 MP Ultra-Weitwinkel f/2.25, 5 MP Tiefenobjektiv f/2.4, 2 MP Makroobjektiv f/2.4 |
| Frontkamera | 32 MP Hauptsensor f/2.45, 8 MP Ultra-Weitwinkel f/2.45 |
| Kamera-Features | OIS, EIS, Dual-LED-Blitz, Mehrfacher Autofokus (PDAF+CAF), 1080P Video bei 30/60 fps, 4K 30fps, Superzeitlupe 1080p bei 240 fps, Zeitraffer, Video-Editor |
| Verbindungen | GSM, WCDMA, LTE, 5G, WiFi AC, Bluetooth 5.1, NFC, USB Typ C |
| Satelliten | GPS, GLONASS, Galileo, Beidou, A-GPS, NavIC |
| Farben | Blau, Grau |
| Akku | 4115 mAh, nicht wechselbar |
| Maße | 158,3 x 73,3 x 8,2 mm 184 g |
| Gewicht | 184 Gramm |
| Besonderheiten | Dual-Nano-SIM, Gesichtsentsperrung, HDR, Display-Blitz, Gesichtsretusche, Filter, Ultraweitwinkel-Selfie |
| Preis | ab 399 Euro |
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