Zuckerberg zum Facebook-Boykott:
"Die Firmen kommen schon wieder"
Das soziale Netzwerk Facebook ist dieser Tage unter Druck, denn ein Werbeboykott macht dem Unternehmen zu schaffen. Die beteiligten Unternehmen fordern ein entschiedeneres Vorgehen gegen Hass-Beiträge, doch Mark Zuckerberg will die Sache offenbar aussitzen.
Sie und viele andere mehr haben Werbegelder auf die eine oder andere Weise von Facebook abgezogen. Und auch am Wochenende haben sich weitere Firmen der "Stop Hate for Profit" genannten Kampagne angeschlossen. Wie der Guardian schreibt, sind es mit Stand Sonntag rund 800 Unternehmen gewesen.
Facebook ist natürlich massiv davon betroffen, denn es entgehen nicht nur Werbegelder, auch der Börsenkurs zeigte zuletzt nach unten. Das Unternehmen versucht sich am Spagat zwischen der Besänftigung der boykottierenden Unternehmen bzw. Organisationen und der Rechtfertigung dessen, was dazu geführt hat, nämlich dass man immer wieder ein Auge zudrückt und sich auf freie Meinungsäußerung beruft.
Mark Zuckerberg selbst will die Sache aber offenbar aussitzen, ohne signifikant Zugeständnisse machen zu müssen. Denn wie The Information berichtet, teilte der CEO seinen Mitarbeitern vor kurzem mit, dass "all diese Werbekunden wieder bald auf der Plattform zurück sein werden".
Der Facebook-Chef meinte überdies, dass der Boykott mehr eine Sache des Rufs und der Partner sei und weniger einen wirtschaftlichen Einfluss habe. Deshalb werde man auch "wegen der Bedrohung eines kleinen Prozentsatzes unseres Umsatzes" keine Richtlinien ändern, so Zuckerberg.
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Mittlerweile boykottieren 800 Firmen Facebook
Der Boykott gegen das Netzwerk hat als Aufruf einiger Organisationen begonnen und zunächst machten auch nur einige wenige Unternehmen mit. Doch irgendwann hat die Aktion dann Fahrt aufgenommen und quasi von einem Tag auf den anderen schlossen sich dann auch Konzernriesen wie Unilever, Adidas, Verizon, Sony, Coca-Cola, Ford und Microsoft an.Sie und viele andere mehr haben Werbegelder auf die eine oder andere Weise von Facebook abgezogen. Und auch am Wochenende haben sich weitere Firmen der "Stop Hate for Profit" genannten Kampagne angeschlossen. Wie der Guardian schreibt, sind es mit Stand Sonntag rund 800 Unternehmen gewesen.
Facebook ist natürlich massiv davon betroffen, denn es entgehen nicht nur Werbegelder, auch der Börsenkurs zeigte zuletzt nach unten. Das Unternehmen versucht sich am Spagat zwischen der Besänftigung der boykottierenden Unternehmen bzw. Organisationen und der Rechtfertigung dessen, was dazu geführt hat, nämlich dass man immer wieder ein Auge zudrückt und sich auf freie Meinungsäußerung beruft.
Mark Zuckerberg selbst will die Sache aber offenbar aussitzen, ohne signifikant Zugeständnisse machen zu müssen. Denn wie The Information berichtet, teilte der CEO seinen Mitarbeitern vor kurzem mit, dass "all diese Werbekunden wieder bald auf der Plattform zurück sein werden".
Der Facebook-Chef meinte überdies, dass der Boykott mehr eine Sache des Rufs und der Partner sei und weniger einen wirtschaftlichen Einfluss habe. Deshalb werde man auch "wegen der Bedrohung eines kleinen Prozentsatzes unseres Umsatzes" keine Richtlinien ändern, so Zuckerberg.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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