Inaktive Nutzer betroffen:
Facebook leitet unerlaubt Daten an Dritte
Facebook hat es sich durch große Skandale selbst zu verdanken, einen üblen Ruf im Umgang mit Daten zu besitzen. Der wird jetzt wieder einmal deutlich bekräftigt: Durch einen "Fehler" waren persönliche Informationen von inaktiven Nutzern an Dritte geflossen - mal wieder.
Die unerlaubte Weiterleitung war dabei wohl schon länger so aufgetreten: "Aus den verfügbaren Daten der letzten Monate haben wir geschätzt, dass dieses Problem es ungefähr 5.000 Entwicklern ermöglicht hat, Informationen über 90 Tage Inaktivität hinaus zu erhalten." Facebook macht keine Angaben, wie viele Nutzer von diesem Problem betroffen sind, führt aber aus, dass Informationen zu E-Mail-Adressen, Geburtstage, Geschlecht oder gesprochene Sprache unter den abgeflossen Daten sein können.
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Wenn selbst die inaktiven Nutzer noch ordentlich Daten produzieren
Wären es nicht oft sensible Daten, um die es bei den unzähligen "Fehlern" geht, die Facebook in Bezug auf den Schutz der Inhalte seiner Nutzer eingestehen musste, müsste man langsam bei solchen Meldungen wohl nur noch müde lächeln: Wie das Unternehmen in einem Blogpost schreibt, hat man "kürzlich entdeckt", dass Apps auch dann noch Daten erhalten, wenn diese nach einem Login mit Facebook schon lange nicht mehr genutzt werden. Facebook hatte sich eigentlich selbst die Regel auferlegt, Nutzerdaten nicht mehr an App-Entwickler weiterzuleiten, wenn die App 90 Tage nicht mehr verwendet wurde. Infografik: Nur Facebook wird von den Big Five öfter negativ als positiv gesehen
Die unerlaubte Weiterleitung war dabei wohl schon länger so aufgetreten: "Aus den verfügbaren Daten der letzten Monate haben wir geschätzt, dass dieses Problem es ungefähr 5.000 Entwicklern ermöglicht hat, Informationen über 90 Tage Inaktivität hinaus zu erhalten." Facebook macht keine Angaben, wie viele Nutzer von diesem Problem betroffen sind, führt aber aus, dass Informationen zu E-Mail-Adressen, Geburtstage, Geschlecht oder gesprochene Sprache unter den abgeflossen Daten sein können.
Ist einer Aktiv, greift man andere auch ab
Interessant ist dabei auch der Weg, auf dem die Daten auch nach der 90-Tage-Frist an App-Entwickler geflossen waren - der zeigt auch, wie weitverzweigt der Datenfluss bei Facebook funktioniert. "Dies könnte beispielsweise passieren, wenn jemand eine Fitness-App verwendet, um seine Freunde aus seiner Heimatstadt zu einem Training einzuladen. Wir haben jedoch nicht erkannt, dass einige dieser Freunde seit vielen Monaten inaktiv sind", so ein Unternehmenssprecher. Mit anderen Worten: Über einen aktiven Nutzer waren die Daten von unzähligen inaktiven Nutzern abgeflossen.Download Wireshark - Tool zur Datenverkehrs-Überwachung
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