Inaktive Nutzer betroffen: Facebook leitet unerlaubt Daten an Dritte

Facebook, Datenschutz, Social Network, Logo, soziales Netzwerk, Social Media, Facebook Datenschutz Bildquelle: Gerd Altmann/CCC0
Facebook hat es sich durch große Skandale selbst zu verdanken, einen üblen Ruf im Umgang mit Daten zu besitzen. Der wird jetzt wieder einmal deutlich bekräftigt: Durch einen "Fehler" waren persönliche Informa­tionen von inaktiven Nutzern an Dritte geflossen - mal wieder.

Wenn selbst die inaktiven Nutzer noch ordentlich Daten produzieren

Wären es nicht oft sensible Daten, um die es bei den unzähligen "Fehlern" geht, die Facebook in Bezug auf den Schutz der Inhalte seiner Nutzer eingestehen musste, müsste man langsam bei solchen Meldungen wohl nur noch müde lächeln: Wie das Unternehmen in einem Blogpost schreibt, hat man "kürzlich entdeckt", dass Apps auch dann noch Daten erhalten, wenn diese nach einem Login mit Facebook schon lange nicht mehr genutzt wer­den. Facebook hatte sich eigentlich selbst die Regel auferlegt, Nutzerdaten nicht mehr an App-Entwickler weiterzuleiten, wenn die App 90 Tage nicht mehr verwendet wurde. Infografik: Nur Facebook wird von den Big Five öfter negativ als positiv gesehenNur Facebook wird von den Big Five öfter negativ als positiv gesehen Die unerlaubte Weiterleitung war dabei wohl schon länger so aufgetreten: "Aus den verfüg­baren Daten der letzten Monate haben wir geschätzt, dass dieses Problem es ungefähr 5.000 Entwicklern ermöglicht hat, Informationen über 90 Tage Inaktivität hinaus zu erhalten." Facebook macht keine Angaben, wie viele Nutzer von diesem Problem betroffen sind, führt aber aus, dass Informationen zu E-Mail-Adressen, Geburtstage, Geschlecht oder gesproch­ene Sprache unter den abgeflossen Daten sein können.

Ist einer Aktiv, greift man andere auch ab

Interessant ist dabei auch der Weg, auf dem die Daten auch nach der 90-Tage-Frist an App-Entwickler geflossen waren - der zeigt auch, wie weitverzweigt der Datenfluss bei Facebook funktioniert. "Dies könnte beispielsweise pass­ieren, wenn jemand eine Fitness-App verwen­det, um seine Freunde aus seiner Heimatstadt zu einem Training einzuladen. Wir haben jedoch nicht erkannt, dass einige dieser Freunde seit vielen Monaten inaktiv sind", so ein Unterneh­menssprecher. Mit anderen Worten: Über einen aktiven Nutzer waren die Daten von unzähligen inaktiven Nutzern abgeflossen.

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