Windows 10-Feature-Updates:
Kein 365-Tage-Aufschub mehr per Option
Erst gerade haben wir uns beklagt, dass Microsoft dieser Tage seine kumulativen und Feature-Updates qualitativ nicht im Griff hat, da muss man auch quasi im selben Atemzug vermelden, dass Microsoft das Aussetzen von Feature-Updates einschränkt.
Never change a running system: Das ist eine der ältesten Weisheiten, wenn es um das Thema Computer geht. Deshalb ist es verständlich, dass viele Unternehmen, aber auch Privatanwender mit der Installation von Windows 10-Updates warten wollen.
Doch die Möglichkeit, Windows 10-Updates für 365 Tage auszusetzen, wurde nun aber entfernt, wie Mary Jo Foley von ZDNet berichtet. Mit der Installation der Mai-2020-Updates für Windows 10 (Version 2004) fehlt nämlich die Option in den erweiterten Einstellungen von Windows Update. Das Fehlen der Möglichkeit zum einjährigen Aufschieben wurde anfangs für einen Bug gehalten, Microsoft hat das aber mittlerweile in der "Was ist für IT-Pros neu bei Version 2004"-Dokumentation offiziell bestätigt.
In Version 2004 von Windows 10 in dieser Form nicht mehr vorhanden
Microsoft argumentiert, dass man den Punkt entfernt habe, um die Verwirrung zu reduzieren. Microsoft beruft sich auf Änderungen der Update-Installations-Richtlinien, wonach nur noch dann eine Aktualisierung aufgezwungen wird, wenn sich eine Betriebssystem-Version dem "End of Service" nähert. Das bedeutet, dass entsprechende Systeme ohnehin nur einmal im Jahr ein Update bekommen.
"Wenn Sie die Nutzung von Verzögerungen fortsetzen möchten, können Sie die lokale Gruppenrichtlinie nutzen (Computer Konfiguration > administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows Update > Windows Update für Unternehmen verwenden > auswählen, ob Vorschau-Builds und Funktionsupdates empfangen werden sollen oder wählen Sie aus, wann Qualitäts-Updates empfangen werden)."
Doch die Möglichkeit, Windows 10-Updates für 365 Tage auszusetzen, wurde nun aber entfernt, wie Mary Jo Foley von ZDNet berichtet. Mit der Installation der Mai-2020-Updates für Windows 10 (Version 2004) fehlt nämlich die Option in den erweiterten Einstellungen von Windows Update. Das Fehlen der Möglichkeit zum einjährigen Aufschieben wurde anfangs für einen Bug gehalten, Microsoft hat das aber mittlerweile in der "Was ist für IT-Pros neu bei Version 2004"-Dokumentation offiziell bestätigt.
In Version 2004 von Windows 10 in dieser Form nicht mehr vorhanden
Microsoft argumentiert, dass man den Punkt entfernt habe, um die Verwirrung zu reduzieren. Microsoft beruft sich auf Änderungen der Update-Installations-Richtlinien, wonach nur noch dann eine Aktualisierung aufgezwungen wird, wenn sich eine Betriebssystem-Version dem "End of Service" nähert. Das bedeutet, dass entsprechende Systeme ohnehin nur einmal im Jahr ein Update bekommen.
Über Gruppenrichtlinie einstellen
Das gilt für die Windows 10-Ausgaben Pro, Education und Enterprise. Wer dennoch eine manuelle Einstellung vornehmen will, dem rät Microsoft folgendes:"Wenn Sie die Nutzung von Verzögerungen fortsetzen möchten, können Sie die lokale Gruppenrichtlinie nutzen (Computer Konfiguration > administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows Update > Windows Update für Unternehmen verwenden > auswählen, ob Vorschau-Builds und Funktionsupdates empfangen werden sollen oder wählen Sie aus, wann Qualitäts-Updates empfangen werden)."
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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