Tesla hat ein Qualitätsproblem, Studie sieht den Hersteller ganz hinten
Es gibt kaum eine Diskussion darüber, dass Tesla in Sachen Innovation ganze vorne dabei ist. In Bezug auf die Qualität der Fahrzeuge hat der Hersteller, um es freundlich zu formulieren, jedoch viel Nachholbedarf. Eine neue Studie sieht Tesla in Sachen Qualität sogar ganz hinten.
Erst vergangene Woche berichteten wir von einer internen E-Mail von Elon Musk, in der der Tesla-Chef seine Mitarbeiter aufgefordert hat, in der Produktion nicht nur die Produktionsgeschwindigkeit, sondern auch die Qualität zu steigern. Dabei ging es zwar "nur" um das Model Y, doch eine Studie des Marketingforschungsunternehmens J.D. Power stellt dem gesamten Modellaufgebot von Tesla bezüglich Qualität ein schlechtes und sogar katastrophales Zeugnis aus (via Ars Technica).
Die Ergebnisse im Detail
Denn in der 2020 Initial Quality Study, die seit bereits 34 Jahren durchgeführt wird, war Tesla dieses Jahr zum ersten Mal dabei. Und landete gleich abgeschlagen auf dem letzten Platz. Die Studie, die sich speziell Neuwägen und etwaige Probleme und Defekte in den ersten 90 Tagen ansieht, ermittelt hierzu einen Wert für "Probleme pro 100 Fahrzeuge" ("PP100").
Ein kleines Aber gibt es bei Tesla jedoch, dieses hat aber keine echte Auswirkung auf das Ergebnis der Studie: Denn Tesla läuft offiziell außer Konkurrenz, da in 15 US-Bundesstaaten die Erlaubnis der Hersteller für solche Untersuchungen erforderlich ist - diese hat Tesla nicht gegeben. J.D. Power sagt aber, dass man auch über die 35 verbleibenden Staaten genügend Daten sammeln konnte, um ein zuverlässiges Ergebnis liefern zu können.
Die Zahl von durchschnittlich 1,66 Problemen pro Auto klingt hoch, J.D. Power sagt aber, dass das zum Teil das Ergebnis einer Verfeinerung des Studien-Designs sei, da Kunden nun wesentlich genauer bzw. in mehr Kategorien Probleme angeben können.
Die Ergebnisse im Detail
Denn in der 2020 Initial Quality Study, die seit bereits 34 Jahren durchgeführt wird, war Tesla dieses Jahr zum ersten Mal dabei. Und landete gleich abgeschlagen auf dem letzten Platz. Die Studie, die sich speziell Neuwägen und etwaige Probleme und Defekte in den ersten 90 Tagen ansieht, ermittelt hierzu einen Wert für "Probleme pro 100 Fahrzeuge" ("PP100").
Im Schnitt 2,5 Probleme pro neuem Tesla
Angeführt wird die Rangliste von Dodge und Kia, diese kommen auf einen PP100-Wert von jeweils 136. Der Industrie-Durchschnitt liegt bei 166 Problemen pro 100 Fahrzeugen. Und Tesla? Der Elektrobauer liegt mit einem Wert von 250 einsam und alleine am Ende der diesjährigen Initial Quality Study.Ein kleines Aber gibt es bei Tesla jedoch, dieses hat aber keine echte Auswirkung auf das Ergebnis der Studie: Denn Tesla läuft offiziell außer Konkurrenz, da in 15 US-Bundesstaaten die Erlaubnis der Hersteller für solche Untersuchungen erforderlich ist - diese hat Tesla nicht gegeben. J.D. Power sagt aber, dass man auch über die 35 verbleibenden Staaten genügend Daten sammeln konnte, um ein zuverlässiges Ergebnis liefern zu können.
Die Zahl von durchschnittlich 1,66 Problemen pro Auto klingt hoch, J.D. Power sagt aber, dass das zum Teil das Ergebnis einer Verfeinerung des Studien-Designs sei, da Kunden nun wesentlich genauer bzw. in mehr Kategorien Probleme angeben können.
Deutsche Qualität?
Deutsche Hersteller schneiden in der Studie übrigens alles andere als gut ab, denn in den unteren "Worst-5" sind gleich zwei Autobauer vertreten - ausgerechnet aus der Luxus-Klasse, nämlich Audi (225 Probleme) und Mercedes-Benz (202). BMW landete im Mittelfeld (176), am besten kam VW weg, hier wurden 153 Probleme pro 100 Autos gezählt.
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