Umbau: Telefónica Deutschland verkauft über 10.000 Funkmasten
Telefónica hat mitgeteilt, dass man über 10.000 der eigenen Funkmasten verkaufen wird. Der Besitz und Betrieb binde zu viel Kapital, durch die Umstrukturierung wolle man sich finanziell flexibler aufstellen. Der Käufer gehört zum Mutterkonzern.
Wie man ausführt, hat man mit der Telxius Telecom S.A. (Telxius) eine entsprechende Vereinbarung zu Ausgliederung und Verkauf geschlossen, der Kaufpreis sei mit 1,5 Milliarden Euro vereinbart. Der Zugang sei durch "langfristige Mietverträge" gesichert. Die Regelung mit der Infrastrukturgesellschaft sieht vor, dass diese außerdem im Laufe der nächsten vier Jahre rund 2400 neue Standorte erschließt und diese Flächen dann "für die Installation von aktiver Funktechnik" an Telefónica Deutschland vermietet.
"Die mit dem Verkauf einhergehende finanzielle Flexibilität erhöht unseren unternehmerischen Spielraum mittel- und langfristig deutlich", erklärte Markus Rolle, Finanzvorstand des Unternehmens. "Dies ist eine der größten und wichtigsten Transaktionen in der Geschichte von Telefónica Deutschland", ergänzt der Vorstandsvorsitzende Markus Haas.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Telefónica will sich von der Last des Masten-Betriebs befreien
Es hatte sich in den letzten Wochen schon angekündigt, jetzt werden die Pläne konkret: Wie Telefónica Deutschland in einer Pressemeldung mitteilt, wird man "etwa 10.100 Mobilfunkstandorte, die sich zum allergrößten Teil auf Gebäudedächern befinden", verkaufen. Dabei geht es um die "passive Infrastruktur", also Masten und Standorte. "Die aktive Funktechnik an den übertragenen Standorten verbleibt im Eigentum von Telefónica Deutschland und wird weiterhin zum Betrieb des Mobilfunknetzes genutzt", so das Unternehmen. Infografik: 5G-Spektren im Vergleich
Wie man ausführt, hat man mit der Telxius Telecom S.A. (Telxius) eine entsprechende Vereinbarung zu Ausgliederung und Verkauf geschlossen, der Kaufpreis sei mit 1,5 Milliarden Euro vereinbart. Der Zugang sei durch "langfristige Mietverträge" gesichert. Die Regelung mit der Infrastrukturgesellschaft sieht vor, dass diese außerdem im Laufe der nächsten vier Jahre rund 2400 neue Standorte erschließt und diese Flächen dann "für die Installation von aktiver Funktechnik" an Telefónica Deutschland vermietet.
"Die mit dem Verkauf einhergehende finanzielle Flexibilität erhöht unseren unternehmerischen Spielraum mittel- und langfristig deutlich", erklärte Markus Rolle, Finanzvorstand des Unternehmens. "Dies ist eine der größten und wichtigsten Transaktionen in der Geschichte von Telefónica Deutschland", ergänzt der Vorstandsvorsitzende Markus Haas.
Teil des Mutterkonzerns
Nicht unwichtig zum Verständnis der geplanten Partnerschaft ist die zugrundeliegende Gesellschafts-Struktur. Telefónica Deutschland ist Teil des spanischen Mutterkonzerns Telefónica S.A., das 69,2 Prozent an dem Unternehmen hält. Zugleich hält Telefónica S.A. aber auch eine Mehrheitsbeteiligung an Telxius mit 50,01 Prozent. Für den Abschluss der jetzt getroffenen Vereinbarung müssen die Unternehmen jetzt noch auf Zustimmung der Behörden warten.Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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