LTE-Auflagen werden geprüft - für Telefonica sieht es schlecht aus
Zum 1. Januar 2020 ist die Frist abgelaufen, bis zu der die Mobilfunkbetreiber in Deutschland die Versorgung mit schnellen Internetverbindungen sicherstellen mussten. Das hatte man bei der Versteigerung der LTE-Frequenzen festgelegt - doch nicht alle Betreiber haben es geschafft.
Infografik: 4G ist in Deutschland noch nicht wirklich angekommen
Das geht aus einem jetzt vorgelegten Bericht der Bundesnetzagentur hervor. Bei der Frequenzversteigerung wurde festgelegt, dass ab dem 1. Januar 2020 98 Prozent aller Haushalte bundesweit und 97 Prozent der Haushalte je Bundesland mit einer Mindestdatenrate von 50 MBit/s pro Antennensektor versorgt werden müssen. Zusätzlich stellte man eine Vereinbarung auf, nach derer die Mobilfunkanbieter auch die Hauptverkehrswege vollständig zu versorgen hätten - also zum Beispiel die Autobahnen und ICE-Strecken.
Nach eigenen Angaben konnten dabei die Telekom und Vodafone die Auflagen zur LTE-Versorgung im Grunde erfüllen. Telefónica dagegen hatte der Bundesnetzagentur mitgeteilt, die von ihnen geforderten Versorgungsauflagen nicht fristgerecht zu erreichen. Laut Telefónica werde man es aber bis Ende des Jahres schaffen. Dass es zu vereinzelten Verzögerungen gekommen ist, soll vorrangig durch äußere Einflüsse zustande gekommen sein. So wurden Hindernisse wie zum Beispiel fehlende Vermietbereitschaft an potentiellen Standorten, fehlende Baugenehmigungen, Denkmal-, Natur- und Umweltschutz genannt.
Zudem gibt es einige laufende Gerichtsverfahren, die klären sollen, wie die Versorgungsauflagen auszulegen seien.
"Wir setzen alles daran, dass die Unternehmen von uns ermittelte Defizite bei der Erfüllung unserer Auflagen zügig beheben. Unser Ziel ist es, dass der Ausbau mit mobilem Breitband in der Fläche schnellstmöglich weiter vorankommt. Behördliche Sanktionen sind nicht ausgeschlossen. Die Bundesnetzagentur wird sie dann einsetzen, wenn sie dem Ziel einer Verbesserung der Versorgung dienen", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Siehe auch:
Infografik: 4G ist in Deutschland noch nicht wirklich angekommen
Das geht aus einem jetzt vorgelegten Bericht der Bundesnetzagentur hervor. Bei der Frequenzversteigerung wurde festgelegt, dass ab dem 1. Januar 2020 98 Prozent aller Haushalte bundesweit und 97 Prozent der Haushalte je Bundesland mit einer Mindestdatenrate von 50 MBit/s pro Antennensektor versorgt werden müssen. Zusätzlich stellte man eine Vereinbarung auf, nach derer die Mobilfunkanbieter auch die Hauptverkehrswege vollständig zu versorgen hätten - also zum Beispiel die Autobahnen und ICE-Strecken.
Offizielle Überprüfung startet
Die Bundesnetzagentur beginnt jetzt mit der Überprüfung, wie der Stand der Versorgung zum Stichtag tatsächlich war. Dabei hatte es im Vorfeld schon viel Rummel darum gegeben, dass Deutschland noch immer selbst in Ballungsgebieten eine verhältnismäßig schlechte Versorgung zu bieten hat.Nach eigenen Angaben konnten dabei die Telekom und Vodafone die Auflagen zur LTE-Versorgung im Grunde erfüllen. Telefónica dagegen hatte der Bundesnetzagentur mitgeteilt, die von ihnen geforderten Versorgungsauflagen nicht fristgerecht zu erreichen. Laut Telefónica werde man es aber bis Ende des Jahres schaffen. Dass es zu vereinzelten Verzögerungen gekommen ist, soll vorrangig durch äußere Einflüsse zustande gekommen sein. So wurden Hindernisse wie zum Beispiel fehlende Vermietbereitschaft an potentiellen Standorten, fehlende Baugenehmigungen, Denkmal-, Natur- und Umweltschutz genannt.
Zudem gibt es einige laufende Gerichtsverfahren, die klären sollen, wie die Versorgungsauflagen auszulegen seien.
"Wir setzen alles daran, dass die Unternehmen von uns ermittelte Defizite bei der Erfüllung unserer Auflagen zügig beheben. Unser Ziel ist es, dass der Ausbau mit mobilem Breitband in der Fläche schnellstmöglich weiter vorankommt. Behördliche Sanktionen sind nicht ausgeschlossen. Die Bundesnetzagentur wird sie dann einsetzen, wenn sie dem Ziel einer Verbesserung der Versorgung dienen", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema
- Teilen direkt von der Kamera: Kommen bald DSLMs mit 5G-Modul?
- Günstiges OLED-Smartphone: Das Poco M7 Pro 5G enttäuscht im Test
- Samsung Galaxy A36 5G: Günstiges, vielseitiges Smartphone im Test
- Samsung Galaxy A33 5G: Das Mittelklasse-Handy überzeugt im Test
- Motorola Moto G82 5G: Solides Android-Smartphone der Mittelklasse
Weiterführende Links
Beiträge aus dem Forum
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Kuriose Mod: GTA 3 und Vice City laufen auf In-Game-TV in San Andreas
- FritzBox 7620 mit Wi-Fi 7 wird neuer 1&1 Standard-Router
- Galaxy S26 Ultra: Samsung bestätigt Rotstich bei Flaggschiff-Display
- Tschüss Palantir: Neue deutsch-französische IT für das Militär
- Windows 11: Microsoft stellt drei neue Recovery-Updates bereit
- So bereitet die NASA den Start des Nancy Grace Roman Teleskops vor
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neu: Blender 5.2.0 LTS (Long-Term Support)
d-hubs - 16.07. 13:31 Uhr -
Befreiungsschlag im Alpenraum
d-hubs - 15.07. 10:58 Uhr -
RapidRAW v1.5.9: nun für Windows, macOS, Linux & Android ::
d-hubs - 14.07. 13:38 Uhr -
WordPress 7.0.1: Ein Wartungs-Release mit Fokus auf Stabilität
d-hubs - 12.07. 18:42 Uhr -
vivaldi 8.1.4087.48 ist erschienen
d-hubs - 11.07. 19:37 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen